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24. August 2016

Diakonie feiert 25-jähriges Jubiläum, Suchttherapeutin Mölleken bekommt das Kronenkreuz der Diakonie in Gold

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve feiert am Mittwoch, 31. August, ihr 25-jähriges Vereinsjubiläum. Angelika Mölleken war von Anfang an dabei: Die Suchtberaterin der Diakonie begann 1991 zu-nächst in der Justizvollzugsanstalt Geldern-Pont mit der aufsuchenden Suchtarbeit, bevor sie 2003 zur Ambulanten Entwöhnungstherapie wechselte. Die Suchttherapeutin bekommt nun für ihren langjährigen Dienst das Kronenkreuz der Diakonie in Gold überreicht. Beginn des Festgottesdienstes in der Heilig-Geist-Kirche Geldern ist um 17 Uhr. Erstmalig singt dort ein Chor, der fast aus-schließlich aus dem Kreis der 100 beruflich Mitarbeitenden gebildet wurde.

 

Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff, 1991 noch Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Büderich, erinnert sich, dass der Kirchenkreis Kleve einer der ersten war, der die Kirchenkreis-Diakonie in Vereinsform organisierte. Noch bis heute sind die Kirchengemeinden, der Kirchenkreis und die Ev. Stiftung Kleve Mitglieder der Diakonie. Wurden diakonische Aufgaben in den Kirchen-gemeinden früher von Gemeindeschwestern lokal übernommen, sollte die Diakonie ihre Dienste zentralisieren und professionalisieren, auch wenn einige damals eine Entfremdung von Diakonie und Kirchengemeinde befürchteten.

 

Angebote wie die Sozialstation, die Sozialberatung, das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung und der Betreuungsverein gehören heute zu den bekanntesten im Kreis. „Andere mussten aufgegeben werden, weil der Bedarf nicht mehr da war oder sich die Refinanzierung änderte“, so Wolff. Eine Auffangmöglichkeit für Haftentlassene, eine Kurzzeitpflege in Kalkar, ein Angebot der Jugendhilfe an der Paesmühle Straelen wurden mit der Zeit eingestellt. Auch die Trägerschaft der Integra gGmbH in Geldern musste die Diakonie abgegeben. Andere Arbeitsfelder wie das Betreute Wohnen für Menschen mit Behinderung (2002), die Tagespflege (2009), die Palliativ-Pflege (2012) oder die Flüchtlingsberatung (2015) kamen dazu oder wurden neu konzipiert.

 

Wenn Angelika Mölleken auf die 25 Jahre zurückblickt, hat sich die Arbeit zwar spezialisiert. Aber: „Die Fragestellungen, mit denen die Menschen zu mir in die Beratung kommen, haben sich kaum verändert. “ Der Arbeitslose kommt genauso, wie der gut verdienende Manager, der von Schlafmedikamenten abhänge Rentner oder der Aufputschmittel nehmende junge Erwachsene. Die in Kooperation mit dem Caritasverband Kleve, der LVR-Klink und dem Deutschen Rentenversicherungsträger organisierte Ambulante Rehabilitation Sucht bietet nach der allgemeinen Beratung eine bestimmte Anzahl von Therapiestunden an. Manche Themen aus der Suchtberatung hat Mölleken früher mit nach Hause genommen. „Heute lasse ich diese im Büro.“ Zum Angebot in der Gelderstraße zählt auch die Suchtvorbeugung. Mitarbeitende versuchen, mit Angeboten in Kindergärten, Schulen und Firmen Suchtverhalten vorzubeugen und für den richtigen Umgang mit Suchterkrankten zu sensibilisieren. 25 Jahre sind eine lange Zeit mit vielen Veränderungen. Mit dem für Ende 2017 geplanten Umzug der Diakonie in die alte Berufsschule am Ostwall in Geldern steht bereits das nächste Projekt vor der Tür.


23. August 2016

Neues Diakonie-Gefährt

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve freut sich über ein neues Auto, das dank einiger lokaler Firmen-Spenden angeschafft werden konnte. Der Ford Transit dient der Diakonie in vielen Bereichen: Unter anderem sind nun die Mitarbeitenden im Ambulant Betreuten Wohnen, des Betreuungsvereins und der Tagespflege damit unterwegs. Neben Besorgungen mit und für Betreute erledigen die Mitarbeitenden damit auch Fahrten zu Rathäusern, Ämtern und Klienten.

 

Die Sponsoren haben auch etwas von dem Auto, sie sind auf dem neuen Ford Transit mit ihrem Logo vertreten. Die Diakonie dankt den Firmen und Personen, die diese Anschaffung ermöglicht haben: aus Goch: B+M Service-GmbH, Praxis für Physiotherapie Pijnappel, Edeka-Markt Kusenberg, Imbiss Can, Telephone-Shop Goch, Gebrauchtelektrogeräte-Handel Meta, Esso Station Joosten, Ingo Jansen, Café Martens, Wolfgang Reker, Agrar- und Gartentechnik Schneider, Futterquelle 24 sowie Rechtsanwalt Klaus Verhoeven aus Geldern und Gaumenfreude Hemmers aus Bedburg-Hau.

 

Zur Sponsorenliste gelangen sie hier:

 

Mit der Idee "Mobil zum Nulltarif" garantiert die Firma MOBIL Sport und Öffentlichkeitswerbung der Diakonie die freie Verfügbarkeit des Kleintransporters für mehrere Jahre. Der Transporter ist ein Neuwagen und mit einem kompletten Sicherheitspaket ausgerüstet.

 


23. August 2016

Vortrag: Änderungen des Pflegestärkungsgesetzes

Zweites Pflegestärkungsgesetz (PSGII) – Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung - Inkrafttreten: 1. Januar 2017

 

Was bedeutet es für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, dass die Pflegestufen durch Pflegerade ersetzt werden sollen? Werden Menschen durch das Gesetz nun besser oder schlechter gestellt und wird eine erneute Prüfung der Pflegebedürftigkeit vorgenommen? Das Pflegestärkungsgesetz Teil II ist Thema eines Abends bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Am Dienstag, 6. September, trägt Malcolm Lichtenberger, Fachbereichsleitung Pflegerische Dienste der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, die wichtigsten Änderungen des Gesetzes vor. Danach steht er für alle weiteren Fragen zur Verfügung. Der kostenfreie Vortrag im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch beginnt um 18 Uhr. Um Anmeldung unter Telefon 02823 / 9302-0 wird gebeten.


16. August 2016

Arbeit am Leitbild

2016 besteht die Diakonie im Kirchenkreis Kleve 25 Jahre in Vereinsform. In diesen Jahren hat sich die diakonische Arbeit im Kirchenkreis Kleve stetig verändert. Eine Überarbeitung des Leitbildes aus dem Jahr 2002 ist also angezeigt, zumal es in vielen Punkten nicht mehr zutreffend ist. Erste Entwürfe wurden in der Mitarbeiterschaft und im Vorstand besprochen und liegen als Gesamtentwurf mit Stand vom 15. August 2016 vor. Nun haben alle Diakonie-Mitarbeitenden und die Mitglieder der Diakonie (19 Kirchengemeinden, Ev. Kirchenkreis Kleve und Ev. Stiftung Kleve) Gelegenheit, sich individuell zum Leitbildentwurf DOWNLOAD (pdf) zu äußern.

Stellungnahmen, die bis zum 26. September 2016 vorliegen, werden bereits in die Entwurfsfassung eingearbeitet, die der Mitgliederversammlung am 26. Oktober 2016 als Zwischenergebnis vorgelegt werden soll. Spätere Stellungnahmen sollen bis zum 30. November 2016 vorliegen Danach wird ein abstimmungsfähiger Entwurf gefertigt, der den Mitgliedern, der Mitarbeiterschaft und dem Vorstand zur abschließenden Beratung vorgelegt wird, bevor die eigentliche Verabschiedung des Leitbildes im Mai/Juni 2017 durch die Mitgliederversammlung erfolgen soll.

Rückmeldungen werden erbeten an: Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V., Geschäftsführung, Brückenstr. 4, 47574 Goch oder per E-Mail an wolff@diakonie-kkkleve.de.


18. Juli 2016

Vorsorgevollmacht und Betreuer-Klön

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. lädt ein zum kostenfreien Informationsangebot über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Beginn der Veranstaltung am Donnerstag, 4. August, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch.

 

Betreuer Klön für Angehörige

 

Ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer bietet der Betreuer-Klön Gelegenheit zum Austausch. Nächster Termin dafür ist am Mittwoch, 27. Juli, von 18 Uhr bis 19:30 Uhr. Treffpunkt ist das Haus der Diakonie in der Brückenstraße 4 in Goch. Stefanie Hingmann begleitet den Gesprächskreis, der sich vorwiegend an ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer richtet, die einen Familienangehörigen betreuen. Für beide Veranstaltungen wird um kurze Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 02823 / 9302-0.


18. Juli 2016

Neue Diakonie-Nummern in Xanten

Mit dem Umzug der Diakonie Xanten im April an die Poststraße 6 haben sich nun auch die Telefonnummern geändert. Die Sozialberatung, Sigrid Messerschmidt-Sprenger, ist von nun an unter der Rufnummer 02801/98 38 586 zu erreichen, die Faxnummer lautet 02801/98 38 588. Per E-Mail kann die Sozialberatung wie bisher unter messerschmidt@diakonie-kkkleve kontaktiert werden. Persönlich ist Sigrid Messerschmidt-Sprenger montags und dienstags von 8:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr und nach Vereinbarung zu erreichen. Die Ambulante Pflege der Diakonie, als neues Angebot in Xanten, ist unter der Rufnummer 02801 / 98 38 587 oder 02823 / 93 02-0 erreichbar.


07. Juli 2016

Diakonie sucht Freiwillige

Es gibt viele gute Gründe, sich in einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) oder im Bundesfreiwilligendienst zu engagieren. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet dafür in unterschiedlichen Bereichen Einsatzstellen an. Von ihren Erfahrungen berichten Malte Lambert, Hendrik Hülsmann und Jacqueline Eul.

 

Malte Lambert, 30 Jahre alt und aus Goch, wurde im Internet auf die Diakonie in Goch aufmerk-sam. Seit dem 1. Januar ist er dort nun im Bundesfreiwilligendienst, den er in der Tagespflege leistet. Neben hauswirtschaftlichen Tätigkeiten gehören Angebote wie Gesprächsrunden oder Bewegungsspiele zu seinen Aufgaben. Manchmal auch ein Spaziergang im Park. Im Umgang mit demenziell erkrankten Menschen, ist vor allem soziale Kompetenz gefragt. „Ich habe mich persönlich weiterentwickelt“, findet er. An seinen Freiwilligendienst anschließen möchte er jetzt ein Masterstudium.

 

Guten Kontakt hat auch Hendrik Hülsmann zu den Klienten des Ambulant Betreuten Wohnens in Geldern. Der Sevelener wollte nicht direkt studieren und nutzt die Zeit als Orientierungshilfe. „Soziale Arbeit ist nun definitiv eine Option“, sagt der 19-Jährige, dem der Umgang mit Menschen „einfach total Spaß macht“. Klienten begleitet er zum Arzt, er geht mit ihnen einkaufen, schwimmen oder erledigt Botendienste. „Das ist ein tolles Team in Geldern“, findet er.

 

Jacqueline Eul ist in mehreren Diakonie-Bereichen tätig, der Pädagogischen Übermittagbetreuung am Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern und am Empfang in der Gelderstraße, der Suchthilfe und der Wohnungslosenberatung. In der pädagogischen Übermittagbetreuung unterstützt sie die Kinder bei den Hausaufgaben und weiteren schulischen Fragen. Des Weiteren beaufsichtigt sie die Betreuung und macht verschieden Spielangebote. Dies ist nicht immer einfach: „Die Kinder probierten am Anfang aus, wie weit sie gehen können, da brauchte es klare Regeln“, erinnert sich Eul an die Anfänge in der Schule. Am Empfang in der Gelderstraße steht sie, neben Verwaltungs- und anderen im Haus anfallenden Arbeiten, im persönlichen und telefonischen Kundenkontakt. Auch in diesem Bereich sind einige Herausforderungen zu bewältigen: „Man muss dabei bedenken, dass Menschen, die sich melden, teilweise psychische Probleme haben“, ist ihre Erfahrung. Durch die pädagogische Anleitung und Unterstützung in beiden Bereichen konnte sie ihre Arbeitsbereiche jedoch gut bewältigen. Nach ihrer Zeit bei der Diakonie bleibt die Issumerin in Geldern, dort beginnt Eul ein duales Studium bei der Stadt.

 

INFO

Interessenten für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Diakonie melden sich unter Telefon 02823 / 9302-0. Mögliche Einstiegstermine: Sozialstation in Goch ab dem 1. Januar 2017; Tagespflege in Goch: 1. September 2016 sowie soziale und pädagogische Dienste in Geldern: ab sofort. Die Stellen sind auf ein Jahr angelegt und unterliegen den Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes (FSJ/BFD). Sie werden neben der fachlichen Anleitung vor Ort durch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begleitet. Die Diakonie zahlt ein Taschengeld inklusive Wohn- und Fahrtgeld in Höhe von 380,00 Euro pro Monat und übernimmt den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung. Grundsätzliche Informationen zum FSJ/BFD sind im Internet zu finden: www.diakonie-rwl.de/freiwilligendienste

 

Bewerbungen per Post unter Angabe des Bereiches und des möglichen Beginns bitte an die Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V., Freiwilligendienste, Brückenstraße 4, in 47574 Goch.


23. Juni 2016

Fusion vollzogen: Diakonie RWL

(Essen, Düsseldorf, Münster) Die diakonischen Landesverbände Rheinland und Westfalen-Lippe haben gestern in Essen die endgültige Fusion zum Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. (Diakonie RWL) beschlossen. Den gemeinsamen Dachverband gibt es bereits seit 2008. Grundlage der Fusion ist ein Freundschaftsvertrag der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen sowie der Lippischen Landeskirche vom Juli 2015, in dem sie erklären, den kirchlichen Auftrag zur Diakonie gemeinsam wahrnehmen zu wollen.

 

„Die sozial- und gesundheitspolitischen Herausforderungen der Zeit erfordern eine Diakonie, die konzentriert und schlagkräftig handelt“, betont der Vorstand der Diakonie RWL, Christian Heine-Göttelmann. Die diakonischen Träger und Einrichtungen benötigten eine starke politische Vertretung. „Wir können nicht erwarten, dass die Politik uns immer mehr Geld für Menschen mit Hilfebedarf gibt“, so der Theologe. „Aber wir erwarten, dass unsere diakonischen Erfahrungen in Beratung und Seelsorge, Therapie und Betreuung ernst genommen werden und konstruktiv einfließen in gemeinsam verantwortete, möglichst zielgenaue Hilfen für Menschen, die unter Ausgrenzung und Benachteiligung leiden.“

 

Der rheinische Präses Manfred Rekowski begrüßte die endgültige Zusammenführung der diakonischen Landesverbände im Westen. „Wir brauchen eine handlungsfähige Diakonie, die vernehmbar und wirksam Partei ergreift für Benachteiligte und Arme“, sagt der Präses. „Eine solche Diakonie stärkt unser soziales Gemeinwesen, sie lindert Not und erhebt zugleich ihre Stimme gegen Gewalt und Fremdenhass.“ Für Rekowski ist es eindeutiger Bestandteil des Auftrags der Diakonie RWL, auch in den Gebieten der rheinischen Landeskirche tätig zu sein, die nicht in Nordrhein-Westfalen liegen. Hier sind insbesondere die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz und die Verbindungsstelle Saarland diakonische Aktivposten im südlichen evangelischen Rheinland.

 

Die westfälische Präses Annette Kurschus betonte, Kirche und Diakonie seien Partner zur Hilfe. „Gerade im nicht nachlassenden Einsatz für Flüchtlinge, den die Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden wie auch die Hauptamtlichen in der diakonischen Beratungsarbeit leisten, zeigt sich, was christliche Nachfolge heute bedeutet.“ Auch Kurschus hält den diakonischen Zusammenschluss für erforderlich, um neuen gesundheits- und sozialpolitischen Herausforderungen wirksam begegnen zu können. Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, hebt die Chancen der vertieften Zusammenarbeit hervor: „Mit dem neuen Werk können wir den Satzungsauftrag, ‚Gottes Liebe zur Welt in Jesus Christus allen Menschen zu bezeugen‘ nachhaltig erfüllen.“

 

Mit der Fusion ist eine stärkere politische Vertretung der diakonischen Träger und Einrichtungen in den drei Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland angestrebt. Die neue Struktur eines fusionierten Diakonischen Werkes für Rheinland, Westfalen und Lippe ermöglicht ein effizienteres Arbeiten und schafft Synergieeffekte. Organisatorische Strukturen und administrative Prozesse sollen nun gestrafft und neu gewichtet werden.

 


22. Juni 2016

Hilfen im Alltag mit Demenzerkrankten

Angehörige, die mehr wissen wollten: Eine Schulungsreihe der Diakonie für Angehörige dementiell erkrankter Menschen half dabei, die Krankheit Demenz besser zu verstehen. Sie gab Ratschläge, wie man mit der Erkrankung eines nahestehenden Menschen gut umgehen kann. Die Barmer GEK unterstützte die Schulungsreihe, welche an acht Dienstagabenden im Haus der Diakonie in Goch stattfand: „Wir haben die Schulungsreihe gerne unterstützt, da sie den Angehörigen im Alltag hilft und das kommt im Endeffekt auch den Demenzerkrankten selbst zugute“, fand Stephan Mott abschließend.

 

Die Schulungsreihe leitete Karin Ackermann, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, verschiedene Referentinnen und Referenten gestalten die Themenabende. „Uns freut das große Interesse an der Schulung, es gibt bereits eine Warteliste mit Interessenten für die nächste Schulung, die im Herbst stattfinden soll“, so Ackermann.

Nach einem Einführungsabend ging es um die Themen: Verständnis der Krankheit Demenz, Ursachen und Symptome, Umgang mit der Demenz, Ernährungshilfen, Finanzen und Recht, Unterstützungsangebote, Leistungen der Pflegeversicherung.

 

 


18. Mai 2016

Informationsangebot Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. lädt ein zum kostenfreien Informationsangebot über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Beginn der Veranstaltung am Donnerstag, 2. Juni, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Eine telefonische Anmeldung unter Tel.: 02823 / 9302-0 ist erforderlich.

 


18. Mai 2016

Einladung zum Internationalen Sommerfest in Vynen

Am Samstag, 4. Juni 2016 findet von 14:00 bis 18:00 Uhr an der Grundschule Vynen unser Sommerfest statt. Die Wache - Jugend Treff Vynen und die Flüchtlinge aus Vynen laden alle Bürgerinnen und Bürger aus Vynen und der Stadt Xanten ganz herzlich zu einem gemütlichen Beisammensein mit internationalen Gerichten ein. Hüpfburg und Kinderspielgeräte stehen bereit!

Heike Pullich-Stöffken, Diakonie-Flüchtlingsberaterin, Sonsbeckerstr. 29, Xanten und

Hansjörg Rotter „Die Wache - Jugend Treff Vynen“, mit freundlicher Unterstützung des Arbeitskreises Asyl der Eine-Welt-Gruppe Xanten e.V.

 


18. Mai 2016

Rauchfrei mit der Diakonie

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Gefeiert werden dann nicht etwa die Nichtraucher. Der Tag soll daran erinnern, dass ein Leben ohne Zigaretten schöner sein kann, den Geldbeutel schont und vor allem gesünder ist. Alleine mit dem Rauchen aufzuhören, fällt vielen schwer, egal wie viel Zigaretten am Tag sie konsumieren.

Die Suchtberatung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. bietet Hilfe beim Aufhören. Das „Rauchfrei-Programm“ ist ein Gruppenseminar, das vom Institut für Therapieforschung (IFT) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelt wurde. In einer Gruppe von maximal acht Personen wird das persönliche Rauchverhalten analysiert und die Abstinenzmotivation gestärkt.

Das Erlernen von Methoden der Selbstkontrolle und die Unterstützung der Gruppe helfen das Ziel, ein rauchfreies Leben, zu erreichen. Wer sich freibleibend über das Rauchfrei-Programm informieren möchte, kommt zur kostenlosen Informationsveranstaltung am Montag, 30. Mai, um 17 Uhr in die Räumlichkeiten der Diakonie an der Gelderstraße 39 in Geldern.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Seminars werden die Kosten (150 Euro) zum Teil bis zu 80 Prozent von der Krankenkasse zurückerstattet. Weitere Informationen zum Seminar erhalten Sie unter der Diakonie-Rufnummer 02831 / 7070.

 


26. April 2016

Wir begleiten Sie würdevoll - bis zuletzt!

Mit diesem Titel warben die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW gestern am Internationalen Tag der Pflege.

 

Die Frage, was würdevolle Pflege bedeutet, beantworten Pflegefachkräfte jeden Tag neu. Unter hohem Zeitdruck gelingt es Ihnen, den hilfebedürftigen Menschen mehr als nur die reine, abrechenbare Pflegeleistung zukommen zu lassen. Die Wohlfahrtsverbände nutzten den Tag, Bürge-rinnen und Bürger an verschiedenen Orten zu informieren. Gleichzeitig forderten sie Kranken- und Pflegekassen, Kommunen und Landschaftsverbände auf, ausreichend und speziell qualifiziertes Personal zu finanzieren. Sie richteten an die Landesregierung den dringenden Appell, dieses An-liegen politisch zu unterstützen. Die Bundesregierung wurde zudem gebeten, längst überfällige gesetzliche Regelungen für eine würdevolle Sterbebegleitung zu treffen. Zu den Verbänden der Freien Wohlfahrtspflege im Kreis Kleve gehören Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie und der Paritätische.

 

Studien zeigen, dass Menschen mit steigender Tendenz in einem Alten-/Pflegeheim oder Hospiz sterben. Die Entwicklung einer flächendeckenden Palliativversorgung durch qualifiziertes Personal wird darum für zwingend erforderlich gehalten. In einer demographisch älter werdenden Gesell-schaft muss die Finanzierung des gesamten Pflegebereichs den Rahmenbedingungen angepasst werden. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege können nicht alleine die explodierenden Kosten im Gesundheitswesen auffangen. Notwendige Pflege muss eine Leistung bleiben, die allen Menschen zur Verfügung steht. Auch hier zeigen Prognosen den drängenden Finanzierungsbedarf: Die Zahl der aktuell rund 600.000 Pflegebedürftigen in NRW soll im Jahr 2050 auf 930.000 Pflegebedürftige anwachsen.

Die Freie Wohlfahrtspflege NRW steht an der Seite der Menschen. Engagiert und professionell sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie zahlreiche Ehrenamtliche tagtäglich für Menschen mit Unterstützungsbedarf und deren Angehörige da. 124.000 Pflegekräfte pflegen und betreuen 276.000 Bürgerinnen und Bürger in 829 ambulanten Pflegediensten, 379 Tagespflegeeinrichtungen und 1.399 Alten- und Pflegeheimen der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen.


26. April 2016

Betreuer-Klön im Mai

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer Gelegenheit zum Austausch. Nächster Termin für den „Betreuer-Klön“ ist am Mittwoch, 18. Mai, von 18 Uhr bis 19:30 Uhr. Treffpunkt ist das Haus der Diakonie in der Brückenstraße 4 in Goch. Stefanie Hingmann begleitet den Gesprächskreis, der sich vorwiegend an ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer richtet, die einen Angehörigen betreuen. Oft sind die Rollen im familiären Bereich schwer auseinander zu halten und bisweilen auch konfliktträchtig. Die Treffen sollen dem Austausch und der Entlastung der Familienangehörigen dienen. Um Anmeldung wird bis zum 17. Mai unter der Telefonnummer 02823 / 9302-0 gebeten.

 


26. April 2016

Betreutes Wohnen ermöglicht behinderten Menschen selbständiges Wohnen

Menschen mit psychischen oder geistigen Behinderungen können trotz ihrer Einschränkungen selbstständig leben. Mit Hilfe des Ambulant Betreuten Wohnens der Diakonie im Kirchenkreis Kleve (BeWo) wird die Unterbringung in einem Heim möglichst vermieden. Die Zielsetzungen der Mitarbeitenden für die Menschen mit Behinderungen sind: ein eigenständiges Leben zu sichern oder zu ermöglichen, über professionelle Unterstützung Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und somit Teilhabe und Inklusion zu ermöglichen. Wertschätzung und Respekt und konsequente Personenzentrierung zeichnen die diakonische soziale Arbeit traditionell aus und sind Voraussetzung für eine am Ende erfolgreiche Betreuung.

 

Damit der Landschaftsverband Rheinland die anteiligen Kosten übernimmt, bedarf es einer fachärztlichen Stellungnahme. Der jetzt fertig gestellte Jahresbericht des BeWo stellt für 2015 fest, dass bei den 134 betreuten Menschen 52-mal eine psychische Behinderung, 47-mal die Doppeldiagnose psychische Behinderung / Suchterkrankung, 14 mal eine Suchterkrankung und 21 mal eine der genannten Kombinationen mit einer zusätzlichen geistigen oder körperlichen Behinderung ursächlich für den Unterstützungsbedarf waren. Im Jahr 2015 waren von den 134 Personen 71 männlichen und 63 weiblichen Geschlechts. Das Alter der begleiteten Menschen lag zwischen 19 und 76 Jahren, wobei die meisten zwischen 50 und 60 Jahren alt sind. Die Betreuung findet in den eigenen Wohnungen entsprechend den individuellen Zielen statt. Eine Anzahl von sportlichen und anderen Freizeitangeboten ermöglicht es den Klienten, sich auszutauschen, Ängste abzubauen und soziale Kompetenz (wieder) aufzubauen. Im Kreisgebiet sind es naturgemäß die großen Kommunen, aus denen die überwiegende Zahl der Klienten kommen. Führend ist der Hauptsitz des Betreuten Wohnens der Diakonie, Geldern (45 Klienten), danach folgen Kleve (31), Kevelaer (22) und Goch (16).

 

Kontakt zum Betreuten Wohnen der Diakonie: Fachbereichsleiter Dirk Boermann, Harttor 29-31 in Geldern, Tel.: 02831 / 13263-11.

 


25. April 2016

Neues Diakonie-Büro in Xanten eröffnet

Für alle Gäste war das neue Büro der Sozialberatung in Xanten dann doch zu klein: Zu dessen Eröffnung kamen Bürgermeister Thomas Görtz, viele Xantener Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus den Mitgliedsgemeinden der Diakonie im Kirchenkreis. Sie sahen sich während des Tages der offenen Tür an der Poststraße 6 (ATRIUM) um und führten Gespräche mit den Mitarbeitenden. Wie schon am alten Standort, empfängt Sigrid Messerschmidt-Sprenger an der Poststraße 6 Menschen in unterschiedlichen Notlagen. Und das ohne Rücksicht auf die Konfession, das Alter oder die Herkunft. Die Vertraulichkeit der Räume kommt auch der Außenstelle der Ambulanten Pflege zugute, die nun nach vier Jahren der Unterbrechung wieder Pflege in Xanten anbietet. Die Flüchtlingsberatung in Xanten nutzt die Räume hingegen nur bei Bedarf. Die drei Flüchtlingsberaterinnen der Diakonie sind ansonsten an ihrem Hauptsitz, an der Sonsbecker Straße in Xanten anzutreffen.

 

„Hier können Menschen Hilfe erwarten", versprach Diakonie-Vorstandsvorsitzender Pfarrer Hartmut Pleines, der während des offiziellen Eröffnungsaktes auch eine kurze Andacht hielt. Bürgermeister Görtz betonte in seinem Grußwort das gemeinsame Ziel von Kommune, Diakone und anderen Wohlfahrtsverbänden, durch die Arbeit notleidenden Mitmenschen zu helfen.

 

Viele Gäste kamen mit Geschenken für das neue Büro, verbunden mit Wünschen für die Arbeit. Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Wolff hoffte, „dass das Diakonie-Büro von der Bevölkerung als Anlaufstelle für Soziales und Pflege wahr- und angenommen wird." Der bisherige Zuspruch sei bereits ermutigend. Während die Bauarbeiten rund um den Atrium Komplex nur kurze Zeit still standen, enden für die Diakonie nun erstmal die Planungen und die Kartons sind ausgepackt. Die Idee zum Umzug entstand 2014, Vorstand und Mitgliedsversammlung stimmten zu. Die Diakonie kann so noch näher an den Menschen sein, als das in der Scharnstraße möglich war. Die Telefonnummer der Sozialberatung bleibt vorerst dieselbe: 02801 / 70 60 49.

 

Auch in Geldern steht ein Diakonie-Umzug bevor: In der Berufsschule am Ostwall werden 2017 nicht nur die bestehenden Diakonie Angebote in Geldern, die Suchthilfe, die Wohnungslosenberatung und das Ambulant Betreute Wohnen einziehen, sondern auch Tagespflegeplätze angeboten werden können.


20. April 2016

Kinder, Eltern und Smartphone: Stress am Küchentisch

Mit den Kindern im Gespräch bleiben, klare Handlungsspielräume aufzeigen. Das ist wohl der beste Tipp, den man Eltern geben kann, die ihr Kind vor medialen Suchtgefahren und Drogen schützen wollen. Aber leichter gesagt, als getan. Denn in der Pubertät suchen sich Kinder ihren eigenen Weg, ohne die Eltern. „Weißt du, was dein Kind tut?!" So war ein Abend des Familienzentrums Ev. Integrative Kindertagesstätte Goch überschrieben, den Stefan Gnoß von der Diakonie Suchtvorbeugung und Stefan Hellweg von der Kreispolizeibehörde Kleve am Dienstag im Gocher Gemeindehaus gestalteten.

 

Kinder und Jugendliche suchen Anerkennung. Zuspruch in ihrer Gruppe, die nicht mehr nur aus Jugendlichen im Dorf besteht. „Die Welt steckt in jedem Smartphone", so Kriminaloberkommissar Stefan Hellweg. Er ging auf die Gefahren ein, die von sozialen Medien wie facebook , snapchat oder Instagram ausgehen. Kinder kennen sich zwar im Umgang damit aus, haben jedoch häufig keine Vorstellung, was mit einmal elektronisch gespeicherten und versendeten Daten passiert: Sie können zu jedem Zeitpunkt von anderen ungewollt weitergeteilt werden. Datensammler wie facebook und zugehöriges WhatsApp speichern alles, machen Daten zu Geld. Auch von Nutzern gelöschte Daten werden nur inaktiv. „Facebook ändert übrigens mit Erreichen anderer Altersstufen von Jugendlichen auf Basis des unkontrolliert angegebenen Alters Zugangsberechtigungen automatisch", so Hellweg. Der Bereich Mobbing hat durch das Internet noch mal eine ganz andere Qualität als früher. Es geht einfacher, schneller und mit weiter reichenden Folgen. Die Strafverfolgung hängt dem digitalen Zeitalter noch etwas hinterher, denn Cybermobbing kann nicht angezeigt werden. Angezeigt werden können wohl „vordigitale" Tatbestände wie Beleidigung, Verleumdung, üble Nachrede.

 

Wie also mit den eigenen Kindern umgehen? „Sie sind verantwortlich für minderjährige Kinder und sollten die Nutzung von Medien bestimmen", machte Suchtexperte Gnoß klar. Wie früher eine Stunde Fernsehen am Tag erlaubt wurde, kann das auch mit Smartphones, Tablets und PC der Fall sein, zur Not mit technischen Hilfsmitteln wie Kindersicherung, elektronischen Zeitbudgets, etc. „Sie sind verantwortlich für die Dinge, die ihr Kind am Smartphone postet", so Gnoß. „Schon der Besitz von bestimmten gewaltverherrlichenden Videos ist strafbar", ergänzte Hellweg. Der stichpunktartige Zugang zum Handy der Kinder kann eine Möglichkeit sein, aber bitte nicht heimlich: Häufig kommen Eltern gar nicht an das Handy heran, weil Pin-Codes und andere Sicherheitssoftware, die ja sinnvoll sind, den Zugang verhindern.

 

Doch gehören diese Medien heute zum Alltag dazu, sie haben ja durchaus positive Seiten. Auch bei vielen Erwachsenen ist das Smartphone ständig online. Gefährlich wird es, wenn Menschen ihre Anerkennung ausschließlich aus der virtuellen Welt holen. Wenn Kinder im Sportverein, in einer Musikgruppe, mit echten Freunden unterwegs sind, senkt das die Gefahr, dass sie süchtig werden. Im Hinblick auf legale Drogen nur ein kurzer Vergleich: Wer nicht möchte, dass sein Kind am Morgen 16 Tassen Kaffee trinkt, sollte auch den Erwerb von Energydrinks verbieten. Gar nicht so einfach in einer leistungsorientierten Welt, in der Eltern gute Schulleistungen einfordern und Anerkennung von „weniger als gut" oder Anerkennung anderer Talente manchmal verweigern.

 

Kontakt: Stephan Gnoß, Gelderstraße 39, Tel.: 02831 / 7070 und Stefan Hellweg, Kriminalpolizei Kalkar, Xantener Straße 29, 02824 / 88-0


20. April 2016

Eröffnung Diakonie-Büro im Xantener ATRIUM

 

Mit großem Interesse wurden von der Xantener Bevölkerung die Bauarbeiten an der Poststraße verfolgt. Inzwischen ist die Wohnanlage ATRIUM so gut wie fertiggestellt. Seit Anfang April ist dort auch die Diakonie untergebracht. Am Freitag, 22. April, lädt die Diakonie im Kirchenkreis Kleve alle Bürgerinnen und Bürger zur Eröffnung ihrer barrierefreien Räumlichkeiten herzlich ein.

 

Der offizielle Eröffnungsakt mit Bürgermeister Thomas Görtz, dem Diakonie-Vorstandsvorsitzenden Pfarrer Hartmut Pleines und Diakoniegeschäftsführer Pfarrer Joachim Wolff beginnt um 14 Uhr. Vorher und nachher können Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 17 Uhr die neuen Räumlich-keiten in Augenschein nehmen. Sigrid Messerschmidt-Sprenger von der Sozialberatung, Pflegedienstleiter Malcolm Lichtenberger von der Ambulanten Pflege und Mitarbeitende der Flüchtlingsberatung in Xanten freuen sich auf gute Gespräche mit den Gästen.

 

Die Sozialberatung ist somit nicht mehr in der Scharnstraße anzutreffen, sondern in der Poststraße 6 in Xanten. Sigrid Messerschmidt-Sprenger berät Menschen in Notlagen in Xanten bereits seit 1991. In vertraulichen Gesprächen zeigt sie Wege auf, die Menschen bei ihren oft mehrschichtig gelagerten Problemen unterstützen. Sie haben Fragen zu den Themen Alter, Pflege und Krankheit, zu Konfliktsituationen mit der Familie oder dem Partner, sie kommen mit finanziellen Problemen und Fragen zum angemessenen und bezahlbaren Wohnraum. Hilfestellungen gibt die Sozialberatung auch bei Rechtsfragen zu den Sozialgesetzbüchern und bei der Beantragung von Mutter-Kind-Kuren. Bei psychischen Problemen oder Suchtfragen kann die Sozialberatung an andere Diakonie-Fachdienste verweisen.

Am neuen Standort in Xanten wird die Diakonie zudem eine Außenstelle der Ambulanten Pflege einrichten. Nach der Eröffnung stehen somit die Pflegedienste der Diakonie allen Menschen in Xanten und Umgebung zur Verfügung. Darüber hinaus nutzen die drei Mitarbeitenden aus dem Fachbereich Migration und Flucht, die ihr Hauptbüro in der Sonsbecker Straße 29 haben, das zentral gelegene Büro für ihre Arbeit.


14. April 2016

Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit

 

Supervision für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit ist das Thema eines neuen Angebots der Diakonie in Xanten. Zu einem ersten Informationstreffen sind Interessierte am Dienstag, 26. April, um 18 Uhr im ev. Gemeindehaus Xanten, Kurfürstenstr. 5 herzlich eingeladen.

Die Supervison soll helfen, die entsprechende Rolle als ehrenamtlicher Flüchtlingshelferin oder Flüchtlingshelferhelfer mit Souveränität auszufüllen und die gestellten Aufgaben bei wachsender fachlicher und persönlicher Sicherheit zu erfüllen. Zudem ist ein Ziel, die Arbeit der Ehrenamtlichen mit den ihnen anvertrauten Menschen unter Zuhilfenahme eines unbefangenen Dritten zu reflektieren, zu unterstützen und zu fördern. Die Supervision findet in einer Gruppe statt.

 

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet diese Supervision an, um Menschen in der Flüchtlingsarbeit in ihrem verantwortungsvollen bürgerschaftlichen Engagement zu unterstützen. Nach der Informationsveranstaltung finden sechs bis acht Supervisions-Treffen im Abstand von vier bis sechs Wochen statt. Die Sitzungen mit Supervisor Theo Peters, Mitarbeiter der Diakonie, dauern je nach Teilnehmerzahl jeweils 90 bis 120 Minuten. Nach dem Informationsabend entscheiden sich die Interessenten, ob sie an der Supervision teilnehmen. Die Teilnahme ist kostenlos.

 


23. März 2016

Stellenanzeige

Wir suchen zum 1. Juli 2016 und für später:

 

Mitarbeitende (w/m) im Freiwilligendienst (Freiwilliges Soziales Jahr FSJ/ Bundesfreiwilligendienst BFD)

 

Du weißt noch nicht genau, was du später machen willst? Du interessierst dich für Menschen und scheust nicht den Umgang mit alten und dementiell erkrankten Menschen? Dann wäre die Sozialstation in Goch ab dem

1. Januar 2017 oder die Tagespflege der Diakonie in Goch ab dem 1. Juli 2016 das Richtige. Im Ambulant Betreuten Wohnen in Geldern bist du ab dem 1. Juli 2016 dabei, wenn Menschen an ihrer Alltagsstruktur arbeiten. Oder du interessierst dich für soziale Dienste und pädagogische Hilfen in Geldern und Umgebung ab dem 1. Juli 2016. Die Stellen sind auf ein Jahr angelegt und unterliegen den Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes (FSJ/BFD). Sie werden neben der fachlichen Anleitung vor Ort durch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begleitet.

Wir zahlen ein Taschengeld inklusive Wohn- und Fahrtgeld in Höhe von 380,00 Euro pro Monat und übernehmen den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung. Eine genaue Stellenbeschreibung kann angefordert werden.

Auskunft erteilen: Malcolm Lichtenberger (Sozialstation) Telefon: 02823/9302-0 und Dirk Boermann (BeWo) Telefon: 02831/1326311. Auskünfte erteilen auch Angelika Jakobs (Tagespflege) Telefon: 02823/9302-28 und Petra van Bergen (soziale Dienste und pädagogische Hilfen) Telefon: 02831/9772014. Grundsätzliche Informationen zum FSJ/BFD findest du im Internet: www.diakonie-rwl.de/freiwilligendienste

 

Wir freuen uns auf deine schriftliche Bewerbung an den:

Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V.

Freiwilligendienste

Brückenstraße 4

47574 Goch

 

Bewerbungen per E-Mail an diakonie@diakonie-kkkleve.de

werden nur berücksichtigt, wenn sämtliche Unterlagen in einer PDF enthalten sind.

 


23. März 2016

Shaun das Schaf für Flüchtlingskinder

Mal einen Mittag dem Alltag entfliehen, dass konnten Xantener Flüchtlingskinder im Siegfriedmuseum Xanten. „Shaun das Schaf“ flimmerte 90 Minuten über die Leinwand. Viele Szenen sorgten für Lacher im jungen Publikum. Aufgrund seines Verzichts auf Sprache war der Film für die rund 50 Kinder unterschiedlicher Nationalität bestens geeignet.

Die Hausmeister der Flüchtlingsunterkünfte hatten die Kinder aus dem Stadtgebiet in die Innenstadt gefahren, in einer Pause spendierte die Sparkasse am Niederrhein allen Kindern je eine Tüte mit Süßigkeiten. „Wir schauen mit Kindern im Knax-Club häufiger Filme“, so Monika Pogacic von der Sparkasse am Niederrhein. „Dann reifte irgendwann die Idee, das auch für Flüchtlingskinder anzubieten.“ Mit Hilfe der Diakonie-Flüchtlingsberaterin Heike Pullich-Stöffken konnte das Projekt organisiert werden, auch der Filmverleih „Studiocanal“ verzichtete dankenswerterweise auf die Gebühren der Vorführrechte. „Wir können uns vorstellen, dass das nicht das letzte Mal war“, sagten Pogacic und Pullich-Stöffken in der Pause, die Kinder würde es freuen. Denn die haben Osterferien und kein großes Spielzimmer, in dem sie sich beschäftigen könnten. So war der Ausflug zum Siegfriedmuseum eine tolle Abwechslung.

 

 


22. März 2016

Gesamtzahl der Klienten leicht gesunken

Der Jahresbericht der Diakonie-Suchtberatung stellt fest, dass im Jahr 2015 insgesamt 445 Menschen den Kontakt zur Suchtberatungsstelle suchten. Im Vorjahr waren es noch 506. Mit ihnen wurden 1423 Einzelgespräche geführt und zudem regelmäßig Gruppenangebote für riskant konsumierende Jugendliche sowie Gruppensitzungen im Rahmen der Ambulanten Reha Sucht (ARS) angeboten.

 

42 Ratsuchende wurden nach einem Gespräch entweder weitervermittelt oder die Problematik konnte in diesem Gespräch gelöst werden. 403 Klienten wurden mehrmals beraten. Von diesen 403 Betreuten kamen 325 aus dem Kreis Kleve und unterzeichneten die „Kreiserklärung“. 52 Klienten nahmen ausschließlich am Therapieprogramm der Ambulanten Rehabilitation Sucht teil. 25 Klienten waren als Übernahme aus 2014 statistisch und terminlich erfasst, nahmen jedoch nur ein oder gar kein Gespräch wahr.

 

Diese und andere Entwicklungen dokumentiert der Jahresbericht der Suchtberatung für das vergangene Jahr ausführlich, das Dokument können Sie hier herunterladen:



Den Jahresbericht 2015 als PDF-Dokument gibt es HIER

 

 


21. März 2016

Dankesbrief der Diakonie RWL an Spenderinnen und Spender sowie Sammlerinnen und Sammler

 

Auf diesem Weg wollen wir uns ganz herzlich für Ihr Engagement bei der Diakoniesammlung bedanken. Egal, ob im Gemeindebüro, bei der Gemeindebriefredaktion, in der kreiskirchlichen Verwaltung oder im Diakonieausschuss: ohne Ihren Einsatz wäre die Diakoniesammlung so nicht durchführbar. Ganz besonders danken wir den Sammlerinnen und Sammlern, die von Haustür zu Haustür gehen und für die Diakonie und Kirche Präsenz zeigen, und natürlich den Pfarrerinnen und Pfarrern, die sich für die Diakoniesammlung in ihrer Gemeinde einsetzen.

 

Wie Sie sicher wissen, sind die Spenden für die Diakoniesammlung seit Jahren rückläufig. Dennoch freuen wir uns über ein großartiges Ergebnis im letzten Sammlungsjahr: fast 1,8 Millionen Euro wurden in den drei Landeskirchen Rheinland, Westfalen und Lippe zugunsten der Diakonie gesammelt. Rund 8.000 Menschen waren für die Diakoniesammlung aktiv und erreichten um die 500.000 Haushalte. Sie sehen, Sie sind Teil einer großen Aktion!

 

Auch heute noch gilt: ohne Spenden und ehrenamtliche Unterstützung ist diakonische Arbeit nicht denkbar. Das erleben wir aktuell angesichts der Flüchtlinge in unserem Land ganz konkret. Viele Tausend Helferinnen und Helfer sorgen mit ihrem überwältigenden Einsatz und Spenden für gelebte Nächstenliebe. Hier wird auch die Arbeit der Diakonie RWL als Diakonie-Landesverband sichtbar. Mit Mitteln aus der Diakoniesammlung unterstützen wir diese neu entstandenen Initiativen und Projekte in der Flüchtlingsarbeit. Denn die oft spontan entstandenen Hilfsaktionen benötigen rechtliche und fachliche Beratung, müssen untereinander vernetzt werden und brauchen Unterstützung und Motivation, wenn es mal nicht so optimal läuft. Alles das versuchen wir als Diakonie RWL zu bieten. Die Broschüre „Unter dem Schatten Deiner Flügel“ informiert anschaulich über die juristischen Hintergründe und gibt praktische Tipps für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit. Bereits 15.000 Exemplare der Broschüre gingen an Kirchengemeinden, Vereine und diakonische Einrichtungen. In vielen Kirchenkreisen und Diakonischen Werken wurden in den letzten Monaten Stellen eingerichtet, die das ehrenamtliche Engagement vor Ort koordinieren und bündeln sollen. Die Diakonie RWL unterstützt und berät sie bei ihrer Arbeit. Und schließlich will die Diakonie RWL motivieren und ermutigen, indem sie auf großen Fachtagungen und Kongressen gute Beispiele aus der Arbeit präsentiert und dafür sorgt, dass die Betroffenen sich gemeinsam austauschen können.

 

Diese Arbeit, die wir als Landesverband der Diakonie tun, ist nicht so greifbar und emotional, wie eine Kleiderkammer im Kirchenkeller, ein Sprach-Café im Gemeindehaus oder ein Integrationskurs vom Diakonischen Werk. Dennoch ist diese überregionale Vernetzung, Beratung und ideelle Unterstützung enorm wichtig. Wir sind dankbar, dass wir aus Mitteln der Diakoniesammlung einen Teil dieser Arbeit unterstützen konnten und auch weiter fördern werden. Wir bitten Sie, engagieren Sie sich auch in Zukunft für diese wichtige Arbeit. Ohne Ihr Engagement und ohne die Spenden der Diakoniesammlung könnte diese so nicht stattfinden.

 

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete Osterzeit und verbleiben mit freundlichen Grüßen

 

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann und Thomas Oelkers, Vorstand Diakonie RWL e.V.;

Reinhard van Spankeren, Vorsitzender Sammlungskonferenz und Pfarrer Ulrich T. Christenn, Referent Diakoniesammlung


09. März 2016

Tagesausflug für Menschen mit Behinderung nach Xanten am Freitag, 27. Mai 2016

Diese Einladung des Fachausschusses „Seelsorge in der Psychiatrie und mit Menschen mit Behinderung“ des Ev. Kirchenkreises Kleve richtet sich besonders an Menschen mit Behinderung.

 

Abfahrt Bus: Bahnhof Goch (11 Uhr ), Bahnhof Bedburg-Hau (11:30 Uhr)

 

Programm:

Besichtigung der ev. Kirche Xanten, Mittagessen, Stadtrundgang mit Führung im Xantener Dom (Jürgen Rosen), Kaffeetrinken, Andacht in der ev. Kirche und gegen 16 Uhr Rückfahrt. Kosten pro Person: 5 Euro

 

Anmeldung bei Pfr. Holger Mackensen unter Tel.: 02821 / 81 29 11

oder E-Mail: holger.mackensen@ekir.de

09. März 2016

Hausbetreuerinnen entlasten Angehörige

Ganz viel mitgenommen haben die insgesamt elf Teilnehmenden der Diakonie-Schulung zur Hausbetreuerin. Sie erfuhren Wissenswertes über die Krankheit der Demenz und die Begleitumstände für Betroffene und Angehörige. Hausbetreuer/-innen entlasten Angehörige von demenziell erkrankten Menschen, in dem sie ehrenamtlich für ein paar Stunden die Betreuung dieser Demenzerkrankten übernehmen. Während für eine Teilnehmerin auch die Schwere der Erkrankung deutlich wurde, hat die Schulung einer jungen Teilnehmerin eher die Angst genommen. Neben der Erkrankung waren der Umgang und die Kommunikation mit Demenzerkrankten Thema. Weitere Informationen zu rechtlichen Bestimmungen und der Diakonie als Wohlfahrtsverband komplettierten die Schulung. Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve bietet diese Schulung zur/m Hausbetreuer/in regelmäßig an, weitere Informationen bei Malcolm Lichtenberger unter Tel.: 02823 / 9302-0.


09. März 2016

Schulungsreihe für Angehörige von Menschen mit einer dementiellen Erkrankung

Im Zuge der demographischen Entwicklung steigt der Anteil der Menschen, die an einer Demenz erkranken, stetig an. Damit wächst auch die Zahl der Angehörigen, die mit der Erkrankung eines nahestehenden Menschen umgehen müssen. Für diese pflegenden Angehörigen bietet die Diakonie im Kirchenkreis Kleve in Kooperation mit der Barmer GEK eine Schulungsreihe an. Sie beginnt Dienstag, 19. April und findet an acht Dienstagabenden bis zum 7. Juni 2016, 18.00-19.30 Uhr in den Räumlichkeiten der Diakonie-Tagespflege, Brückenstraße 4 in Goch, statt.

 

Nach einem Einführungsabend geht es um folgende Themen: Verständnis der Krankheit Demenz, Ursachen und Symptome, Umgang mit der Demenz, Ernährungshilfen, Finanzen und Recht, Unterstützungsangebote, Leistungen der Pflegeversicherung.

 

Die Schulungsreihe leitet Karin Ackermann, gerontopsychiatrische Fachkraft der Diakonie im Kirchenkreis Kleve, verschiedene Referentinnen und Referenten gestalten die Themenabende. Die Teilnehmerzahl der Reihe ist begrenzt, weitere Infos und Anmeldung unter der Rufnummer: 02823 / 9302-28.


26. Februar 2016

Armut steigt in Deutschland

Armutsbericht 2016: Verbände kritisieren anhaltend hohe Armut und fordern von Bundesregierung sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel

Ein Verharren der Armutsquote in Deutschland auf hohem Niveau beklagt der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem aktuellen Armutsbericht, der erstmals in erweiterter Form und unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint. Während in neun Bundesländern die Armutsquoten 2014 gesunken seien, belegt der Bericht einen Anstieg der Armut in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern und Nordrhein-Westfalen. Hauptrisikogruppen seien Alleinerziehende und Erwerbslose sowie Rentnerinnen und Rentner, deren Armutsquote rasant gestiegen sei und erstmals über dem Durchschnitt liege. Die Herausgeber sehen daher auch keinerlei Anlass zur Entwarnung und fordern von der Bundesregierung einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um dringend notwendige Maßnahmen zur Armutsbekämpfung auf den Weg zu bringen. Das gute Wirtschaftsjahr 2014 habe zu keinem nennenswerten Rückgang der Armutsquote in Deutschland geführt.

Die Armut verharre mit 15,4 Prozent auf hohem Niveau, so der Bericht. Die Armutsquote sei zwar von 2013 auf 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesunken. Ob der Negativtrend seit 2006, als die Armutsquote noch 14 Prozent betrug, damit gestoppt sei, sei jedoch offen. Während es insbesondere in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern signifikante Rückgänge der Armutsquoten gegeben habe, setze sich der Negativtrend in Nordrhein-Westfalen ungebrochen fort. Das Ruhrgebiet bleibe mit Blick auf Bevölkerungsdichte und Trend die armutspolitische Problemregion Nummer Eins in Deutschland. Seit 2006 sei die Armutsquote im Ruhrgebiet um 27 Prozent angestiegen auf einen neuen Höchststand von 20 Prozent. Die am stärksten von Armut betroffenen Gruppen sind nach dem Bericht Erwerbslose (58 %). Auch die Kinderarmutsquote (19 %) liegt nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt, wobei die Hälfte der armen Kinder in Haushalten Alleinerziehender lebt. Die Armutsquote Alleinerziehender liegt bei sogar 42 %, was u.a. an systematischen familien- und sozialpolitischen Unterlassungen liegt. Alarmierend sei die Entwicklung insbesondere bei Rentnerhaushalten. Erstmalig seien sie mit 15,6 Prozent überdurchschnittlich von Armut betroffen. Die Quote der altersarmen Rentnerinnen und Rentner sei seit 2005 um 46 Prozent und damit so stark angewachsen wie bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Ergänzend zu den empirischen Befunden beleuchten die Experten in dem Bericht auch umfassend die Lebenslagen einzelner nach der Statistik überdurchschnittlich von Armut betroffener Personengruppen wie bspw. Kinder oder Migrantinnen und Migranten, sowie derjenigen, die bisher gar nicht von der Statistik erfasst werden, wie Obdachlose oder Flüchtlinge.

Zeit zu handeln. Bericht zur Armutsentwicklung in Deutschland 2016:


22. Februar 2016

Flüchtlinge unter uns - den Helfern helfen

Der Alltag einer Flüchtlingsberaterin ist Thema im Haus der kreiskirchlichen Dienste Goch am kommenden Dienstagabend, 23. Februar. Es referiert Heike Pullich-Stöffken, Flüchtlingsberaterin der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Sie berichtet ab 18 Uhr in der Niersstraße 1 über Erfahrungen, die sie täglich mit Menschen aus verschiedenen Ländern und Krisengebieten macht. Sie kümmert sich um gerade ankommende Flüchtlingen genauso, wie um Menschen, die mit ihren Familien wochenlang in den Unterkünften untergebracht sind. Sprache ist dabei ein wichtiger Punkt. Pullich-Stöffken berät die Flüchtlinge in vielerlei Hinsichten: Sie erklärt Behördenpost und hilft den Flüchtlingen, sich in der fremden Umgebung im Alltag zurechtzufinden. Zudem gibt es in Xanten ein großes Netzwerk an Menschen, die sich ehrenamtlich um Flüchtlinge kümmern und einen ökumenischen Arbeitskreis Asyl, der sich bereits seit der Balkankrise für Menschen aus Krisengebieten einsetzt. Eine Veranstaltung der Evangelischen Erwachsenenbildung in Kooperation mit der Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine kurze Anmeldung unter Tel.: 02823/9444-0 wird gebeten.

Eine Woche später, am Dienstag, 1. März, endet die Vortragsreihe „Flüchtlinge unter uns – den Helfern helfen" mit Dr. Jo Becker. Er spricht in Goch ab 18 Uhr über den adäquaten Umgang mit Menschen, die Flucht, Trauma und Trauer verarbeiten müssen. Die Veranstaltungen der Evangelischen Erwachsenenbildung im Kirchenkreis sind kostenfrei, um eine kurze Anmeldung unter Tel.: 02823/9444-0 wird gebeten.


2. Februar 2016

Arbeitskreis Sucht warnt vor Alkoholmissbrauch Jugendlicher an Karneval

Bevor das närrische Karnevalstreiben seinen Höhepunkt erreicht, warnt der Arbeitskreis Suchtvorbeugung im Kreis Kleve vor Alkoholmissbrauch – insbesondere bei Jugendlichen. Gerade in der Karnevalszeit wird der Umgang mit Alkohol von vielen Jugendlichen zu leichtsinnig gehandhabt. „Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die im letzten Jahr mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten, ist immer noch erschreckend hoch", so Stephan Gnoß und Friedhelm Körner von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Diakonie und der Caritas Kleve. Zudem wissen viele Erwachsene nicht, dass Alkoholkonsum in dieser Altersgruppe sehr schnell lebensbedrohliche Folgen haben kann." Das Augenmerk aller Erwachsenen sollte deshalb besonders darauf gerichtet sein, dass Kinder und Jugendliche gar nicht erst zum Alkoholkonsum animiert werden. Der Alkoholkonsum unter 16 Jahren ist verboten, Personen über 16 Jahren dürfen Bier, Wein oder daraus hergestellte Mixgetränke zu sich nehmen. Spirituosen wie Schnäpse, Liköre und branntweinhaltige Mischgetränke dürfen weder an Jugendliche unter 18 Jahren verkauft, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden. Der Arbeitskreis Suchtvorbeugung appelliert an Eltern und Erziehende, aber auch an Veranstalter und Verkaufsstellen, eine Gefährdung von Kindern und Jugendlichen auszuschließen. „Gerade die Verantwortung und Vorbildfunktion von Eltern und allen Erwachsenen ist verstärkt an den närrischen Tagen gefragt", so der Arbeitskreis, ein Zusammenschluss von Diakonie, Caritas, Kreisjugendamt, Polizei und Stadtjugendämtern. Die Suchtberatungsstelle der Diakonie in Geldern finden Sie an der Gelderstraße 39, Tel.: 02831 / 7070. In Kleve finden Sie die Suchtberatungsstelle der Caritas an der Hoffmannallee 66, Tel.: 02821 / 7209-90.


1. Februar 2016

Gocher Prinzenpaar besuchte die Tagespflege

Johannes und Yvonne sind besonders 2016 gern gesehene Gäste, stehen sie doch ein Jahr lang an der Spitze der Närrinnen und Narren in Goch. Am Donnerstag stattete das sympathische Prinzenpaar mit ihrer „kleinen“ Gardebesetzung der Diakonie-Tagespflege einen netten Besuch ab – der erste von acht Besuchen, alleine an diesem Tag. Nach dem Fanfareneinzug begrüßten Johannes I. und Yvonne I. die Anwesenden. Sie brachten die Tagespflegegäste mit ihren Angehörigen getreu dem Sessionsmotto „auf Trapp“, es wurde kräftig geschunkelt, gesungen und Helau! gerufen. Besondere Ehre wurde dem ältesten Tagespflegegast zuteil: die 91-Jährige Frau Abel bekam den Karnevalsorden vom Prinzen persönlich überreicht. Hoch in die Luft gingen die Beine beim Tanz der Gardeformation, ein Höhepunkt für viele der Tagespflegegäste. Richtig Schwung brachte auch die mittlere Tanzgarde der Gocher Feuerwehr mit: Für die zwei Tänze schminkten sich die Nachwuchstänzerinnen in den Hutmacherkostümen über eine Stunde. Die Gocher Karnevalisten sind echt jeck - und das mit großer Freude. Helau!

 


1. Februar 2016

Flüchtlinge unter uns: Hilfe für HelferInnen

Drei Abende der Ev. Erwachsenenbildung im Kirchenkreis in Kooperation mit der Diakonie für Menschen, die sich für und mit Flüchtlingen engagieren:

 

Die erste Veranstaltung beginnt am Dienstag, 16. Februar 2016, 19 Uhr, mit dem Themenschwerpunkt Asylrecht/Kirchenasyl. Es referiert Rechtsanwalt Dr. Michael Gödde aus Duisburg, Fachanwalt für Ausländerrecht und Asylrecht. Unter anderem sind die Rechte von Flüchtlingen Thema des Abends. Angesprochen werden zudem Kirchenasyl, Aufenthalts- und Bleiberecht von Flüchtlingen.

 

Am Dienstag, 23. Februar 2016, 18 Uhr, spricht Flüchtlingsberaterin Heike Pullich-Stöffken (Xanten) aus der Praxis. Was erlebt die Diakoniemitarbeiterin im alltäglichen Umgang mit Flüchtlingen? Einerseits mit denen, die täglich neu kommen und mit denen, die seit Monaten in Deutschland sind? Pullich-Stöffken sensibilisiert für die Arbeit und den Umgang mit Flüchtlingen.

 

„Trauma und Trauer bei Flüchtlingen" lautet das Thema am Dienstag, 1. März 2016, 18 Uhr. Wie können Helfer mit Erwachsenen und Kindern umgehen, die in ihren Heimatländern größte Ängste ausgestanden haben, abscheulichen Greueltaten zusehen mussten oder mit ihrer jetzigen Situation nicht zurechtkommen? Antworten gibt Dr. Jo Becker, Geschäftsführer bei der Sozial psychiatrischen Initiative Xanten (Spix) in seinem Vortrag.

 

Jede Veranstaltung kann als Einzelveranstaltung besucht werden.

Ihre Anmeldung unter Tel.: 02823 / 9444-0 wäre hilfreich.

 


16. Januar 2016

Integration nicht alleine Aufgabe der Flüchtlinge

Der Geschäftsführer der Diakonie, Pfarrer Joachim Wolff, berichtete während des SPD-Neujahrsempfangs in Xanten von der aktuellen Flüchtlingsarbeit, hier Auszüge daraus:

 

„Seit dem Sommer letzten Jahres hat sich die Flüchtlingssituation auch in Xanten radikal verändert. Waren es anfänglich um die 50 Flüchtlinge, die begleitet werden mussten, sind es inzwischen rund 450 und bis Ende des Jahres werden es voraussichtlich tausend Flüchtlinge sein. Aktuell gibt es für die Unterkunft im ehemaligen Förderzentrum an der Johannes-Janssen-Str. eine Stelle, die die Caritas verantwortet und für alle übrigen Unterkünfte in Xanten gibt es zwei Stellen, die die Diakonie verantwortet. Die Flüchtlinge leben in unterschiedlichen Unterkünften in ganz Xanten verteilt, von der Vierzimmer-Wohnung bis zur größeren Unterkunft mit bis zu 65 Personen.

 

Von besonderer Bedeutung war und ist die Arbeit des ökumenischen Arbeitskreises Asyl. Die rund 80 Ehrenamtlichen bringen ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz und Integrationskraft in unsere Stadt ein. Nicht selbstverständlich ist die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung, deren Mitarbeitenden in den letzten Monaten am Limit gearbeitet haben. Viele der Ehrenamtlichen erleben ihr Ehrenamt als große persönliche Bereicherung und erfahren dabei sehr Belastendes: persönliche Geschichten von Krieg, Zerstörung, Vertreibung oder Folter; von dem Ausgeliefertsein an Schleuser, der Überquerung des Mittelmeeres und tagelangen Fußmärschen. Auch die Erfahrungen der Flüchtlinge mit der deutschen Bürokratie sind nicht immer erfreulich. Die Flüchtlingssituation verschärft leider auch andere Probleme, die seit langem bestehen, wie der unzureichende soziale Wohnungsbau. Auch Tafeln und Jobcenter kommen durch die Mehrarbeit an Grenzen. Bedürftige Bürger erleben Konkurrenz, das schafft auch Konflikte.

 

Nun mussten wir Anfang Oktober mit Erschrecken zur Kenntnis nehmen, dass Menschen ihre Abwehr gegen Flüchtlinge auch in Xanten gewaltsam durch eine Brandstiftung zum Ausdruck gebracht haben. Ich bin froh in einer Stadt zu leben, in der parteiübergreifend ein Konsens besteht, hier eine klare Haltung zu zeigen und diese gewaltsame Form der Auseinandersetzung nicht zu dulden. Eine klare Haltung musste auch gegenüber den Flüchtlingen gezeigt werden, die nur wenig später im Küvenkamp einen Brand gelegt haben und damit andere Flüchtlinge in Angst und Schrecken versetzten. Klare Haltung haben auch die Flüchtlinge gezeigt, die in dieser Woche ihren Unmut gegenüber den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln ausgedrückt und sich für die hier erfahrene Hilfe bedankt haben. Mir ist wichtig zu betonen, dass die Integrationsleistung von beiden Seiten zu leisten ist, von den Flüchtlingen und von uns.

 

Dass auch seitens der Verwaltung die Bereitschaft besteht, einen separaten „Raum der Stille“ oder „Gebetsraum der Religionen“ am Küvenkamp einzurichten, erfreut mich sehr. Gerade schwer traumatisierte Menschen benötigen solche Rückzugsmöglichkeiten, Orte, an denen sie sicher und ungestört sind, zur inneren Ruhe kommen können oder im Gebet mit Gott sind.

 

Zu unseren christlichen Wurzeln gehören auch die Migrationsgeschichten, die die Bibel beschreibt. Ich denke an die Migrationsbewegung der Abraham-Sippe – allesamt Wirtschaftsflüchtlinge. Ich denke an die politischen Flüchtlinge, die Mose aus Ägypten geführt hat. Ich denke an Maria, Joseph und das Jesuskind, die vor Herodes und seinen Massakern fliehen mussten. Alle diese Erfahrungen münden in einer Haltung, die Jesus zu einem entscheidenden Kriterium christlichen Handelns gemacht hat: „Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mt. 25,35).“

 


14. Januar 2016

Plätze frei bei Schulung für HausbetreuerInnen

Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. und die LVR Klinik Bedburg-Hau bieten ab dem 22. Januar 2016 im Rahmen des Haus-Betreuungs-Services eine Schulung für ehrenamtliche Hausbetreuerinnen an. Die kostenfreie, 48-stündige Schulung soll Menschen in die Lage versetzen, stunden-weise dementiell erkrankte ältere Menschen in deren häuslicher Umgebung, zu betreuen und zu begleiten. Damit sollen pflegende Angehörige entlastet werden, die ansonsten kaum Möglichkeiten haben, eigenen Aktivitäten nachzugehen.

Die Schulung stellt unter anderem das Krankheitsbild Demenz vor, geht auf Aktivitäten im Alltag und psychische Störungen ein. Sie bespricht die Situation pflegender Angehöriger, den Umgang mit belastenden Arbeitssituationen. Zum Abschluss der Schulung bekommen die Teilnehmenden ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Schulung.

Die Schulung beginnt am 22. Januar und endet am 6. März 2016, jeweils freitags, von 14.00 bis 17.30 Uhr sowie samstags, von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr. Das Karnevalswochenende wird freigehal-ten. Die Schulung findet statt in den Räumen der Diakonie-Sozialstation, Brückenstraße 4 in Goch.

Weitere Information und Anmeldung bei der Diakonie, Malcolm Lichtenberger, unter Tel. 02823 / 9302-0 oder per E-Mail: lichtenberger@diakonie-kkkleve.de

 


12. Januar 2016

Neuer Gesprächskreis für BetreuerInnen

Start eines neuen Gesprächskreises: Der Betreuungsverein der Diakonie bietet für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer Gelegenheit zum Austausch. Fest stehen die ersten zwei Termine, zu-nächst am Mittwoch, 20. Januar und am Mittwoch, 16. März, jeweils von 18 Uhr bis 19:30 Uhr. Treffpunkt ist das Haus der Diakonie in der Brückenstraße 4 in Goch. Stefanie Hingmann begleitet den Gesprächskreis, der sich vorwiegend an ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer richtet, die einen Angehörigen betreuen. Oft sind die Rollen im familiären Bereich schwer auseinander zu halten und bisweilen auch konfliktträchtig. Die Treffen sollen dem Austausch und der Entlastung der Familienangehörigen dienen. Für das erste Treffen wird bis zum 19. Januar um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 02823 / 9302-0.

 


12. Januar 2016

Verzaubert beim Neujahrsfrühstück

Verzaubern ließen sich die 160 ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer der Diakonie beim jährlichen Neujahrsfrühstück. Gut gestärkt verfolgten sie die Tricks von Zauberer Thomas Dornbusch. Der allerdings ließ sich auch nach Wiederholungen seiner Darbietungen nicht in den Karten schauen. Wie zum Beispiel vom einen Beutel in den anderen ungesehen Karten wechseln oder wie Ringe ohne Öffnung auf einmal zusammenhängen konnten, blieb sein Geheimnis. In der Uedemer Reithalle wurden von Mitarbeitenden des Betreuungsvereins Menschen ausgezeichnet, die am Seminar „Gut betreut!“ erfolgreich teilgenommen haben. Sie hatten in zehn Modulen Grundlagen des Betreuungswesens erlernt. Die Themenbereiche wurden von Mitarbeitenden der Diakonie und externen Fachleuten, wie einem Betreuungsrichter, einem Fachmann für Sozialhilferecht oder einem Psychiater betreut.

Zudem wurden Betreuerinnen und Betreuer geehrt, welche seit zehn Jahren eine Betreuung ehrenamtlich führen. Dafür ein kleines Dankeschön nahmen entgegen: Heinz Coenen, Uschi Louven, Herbert Geratz, Johanna Schöndeling und Heiner Klauke. In Grußworten dankten den Betreuerinnen und Betreuern aus dem Kreis Kleve Diakonie-Mitarbeiter Theo Peters und die stellvertretende Direktorin des Klever Amtsgerichts: „Sie bauen ein Vertrauensverhältnis zu Menschen in teilweise schwierigen Situationen auf“, lobte Claudia Knickrehm. „Als Betreuer hört man manchmal Lebensgeschichten von Menschen“, erzählte Peters. Und: „über manche Geschichten in ihrem Leben kommen Menschen nicht hinweg, entscheidend ist aber, dass sie damit leben können.“ Ehrenamtliche Betreuungen können Menschen für Angehörige und fremde Personen übernehmen. Diese werden vom Betreuungsgericht bestellt. Der Betreuungsverein der Diakonie unterstützt seine über 500 Mitglieder im Kirchenkreis Kleve, wenn diese bei schwierigen Fragen Hilfe brauchen.

 


12. Januar 2015

Offener Brief der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich habe in den vergangenen Wochen und Monaten viele Einrichtungen besucht, in denen Flüchtlinge ein vorläufiges Zuhause gefunden haben. Dabei bin ich Menschen begegnet, die nach langer und gefährlicher Flucht froh waren, in Deutschland, in Nordrhein-Westfalen angekommen zu sein, um hier Schutz vor Verfolgung, Krieg, Elend und Not zu finden. Viele haben mir von ihren schweren Schicksalen, ihrem Leid aber auch von ihrer Hoffnung auf eine bessere Zukunft berichtet.

 

Alle haben sie immer auch ihre große Dankbarkeit gegenüber denjeni­ gen zum Ausdruck gebracht, die ihnen vom ersten Tag ihrer Ankunft in der Erstaufnahmeeinrichtung an bis zu ihrem Ankommen in der neuen Nachbarschaft mit Offenheit, Respekt und großer Hilfsbereitschaft be­ gegnet sind. Diese Bürgerinnen und Bürger sind Sie! Sie alle sind Ihrem Herzen gefolgt, Sie haben angepackt statt abzuwarten, haben geholfen und unterstützt, oftmals bis an den Rand der eigenen Erschöpfung. Dafür gebührt Ihnen allen gemeinsam der große Dank unserer Gesell­schaft. Sie haben die Willkommenskultur in unserem Land mit Leben gefüllt.

 

Den Brief in voller Länge finden Sie hier: Offener Brief

 

 


17. Dezember 2015

Bundessozialgericht kippt verbreitete Einstufung in die Regelbedarfsstufe 3

Erwachsene mit Behinderungen, die bei ihren Eltern leben, haben Anspruch auf den vollen Regelsatz von monatlich 404 Euro ab dem 1. Januar 2016.

 

Das Bundessozialgericht (BSG) hat am 23. Juli 2014 entschieden, dass die generelle Einstufung von volljährigen, erwerbsunfähigen Personen mit Behinderung, die bei ihren Eltern oder anderen Angehörigen leben, in die Regelbedarfsstufe 3 (zurzeit 324 Euro), diese unzulässig benachteiligt. In drei Verfahren führte das Gericht aus, dass grundsätzlich ein Anspruch auf den vollen Regelsatz nach Regelbedarfsstufe 1 (404 Euro ab 1. Januar 2016) in Betracht komme.

 

Für die Zuordnung zur Regelbedarfsstufe 1 genüge es, dass der Leistungsberechtigte einen eigenen Haushalt gemeinsam mit einer Person führt, gegebenenfalls auch mit den Eltern oder einem Elternteil. Diese Person darf jedoch nicht der/die Lebensgefährte/-in sein. Lediglich wenn keinerlei Haushaltsführung beim Zusammenleben mit einer anderen Person festgestellt wird, sei ein Anwen-dungsfall der Regelbedarfsstufe 3 denkbar. Widerspruch ist möglich.

 

Mit Weisung vom 31. Mai 2015 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die kommunalen Spitzenverbände angewiesen, für den betroffenen Personenkreis den erhöhten Regelsatz ab dem 1. Januar 2013 entsprechend dem §44 SGB X nachzuzahlen. Sollte durch diese erhebliche Nach-zahlung (maximal ca. 2.250 Euro) das Schonvermögen (zurzeit 2.600 Euro) überschritten werden, so ist das Schonvermögen nach der Weisung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales um den Nachzahlungsbetrag für die Dauer von 24 Monaten ab Auszahlung zu erhöhen.

Weitere Informationen beim Betreuungsverein der Diakonie, Theo Peters, unter Tel.: 02823 / 9302-23.


08. Dezember 2015

App für Flüchtlinge

(diakonie rwl) Mit einem neuen Internetportal können sich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge künftig die Stadt erschließen, der sie zugewiesen werden. In dem von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe unterstützten Projekt „Stadtgrenzenlos“ entwickeln junge Flüchtlinge, Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim in Bonn gerade eine App mit mehrsprachigen Erklärvideos und Lernmaterialien, interaktiven Karten und den wichtigsten Ansprechpartnern der Stadt Bonn. Die App kann in weiten Teilen von anderen deutschen Städten adaptiert werden. Sie geht Anfang Januar 2016 an den Start.

 

„Es gibt ein großes Interesse der Jugendämter an unserem Internetportal“, sagt der Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Godesheim, Klaus Graf. „Es soll dazu beitragen, dass die jungen Flüchtlinge möglichst schnell Teil einer modernen Stadtgesellschaft werden.“ Da fast jeder Jugendliche aus dem Ausland mit einem Smartphone nach Deutschland komme, könnten auf diese Weise sehr viele der rund 40.000 Kinder und Jugendliche erreicht werden, die sich in diesem Jahr alleine auf den Weg nach Deutschland gemacht hätten.

 

 

Zunächst verschafft es den Jugendlichen einen verständlichen Überblick über ihre rechtliche Situation als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Komplexe Themenfelder wie rechtliche Zuständigkeiten, das System der Jugendhilfe und der Schule werden in Form von fünfminütigen Erklärvideos vorgestellt. Es gibt kleine Sprachkurse zum Thema Essen, Gesundheit oder Freizeit mit konkreten Alltagsbeispielen. In acht verschiedenen Sprachen erklären Strichmännchen, wer im Jugendamt sitzt, warum der deutsche Arzt bei der Gesundheitsuntersuchung Blut abnimmt und dass es ein sozialer Beruf ist, Betreuer einer Wohngruppe zu sein.

 

„Diese App kann einen wichtigen Beitrag zur Integration der jungen Flüchtlinge in die deutsche Gesellschaft leisten“, betont die Geschäftsbereichsleiterin Familie, Bildung, Erziehung bei der Diakonie RWL, Helga Siemens-Weibring. „Sie hilft den Jugendämtern und Trägern der Jugendhilfe, schwierige Sachverhalte auf unterhaltsame Weise verständlich zu machen.“ Außerdem haben die Mitarbeitenden des Jugendamts, der Wohngruppen oder auch Jobcenter die Möglichkeit, für die jungen Flüchtlinge mithilfe einer integrierten Software ein persönliches Profil anzulegen. So haben die Jugendlichen alle für sie wichtigen Informationen greifbar.



Mehr über „Stadtgrenzenlos“ finden Sie auf der Homepage der Diakonie RWL: www.diakonie-rwl.de/meldungen/2015/fluechtlings-app

 


07. Dezember 2015

Stellenausschreibung


Wir suchen für unser Ambulant Betreutes Wohnen - Standort Kleve -

zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine/-n Bezugsbetreuer/-in


(mit 19,5 Wochenstunden, befristet auf zunächst ein Jahr)


Wir bieten Ihnen eine Bezahlung nach BAT-KF, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie ein erfahrenes, kollegiales Team. Wenn es Sie reizt, in einem innovativen diakonischen Unternehmen zu arbeiten, Sie als Fachkraft mindestens ein Jahr Berufserfahrung im sozialpsychiatrischen Bereich mitbringen, dann senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 21. Dezember 2015 an:

Diakonie im Kirchenkreis Kleve

z.H. Dirk Boermann

Harttor 29-31

47608 Geldern

Bei Rückfragen steht Ihnen Herr Boermann unter Tel.: 02831 / 13263-11
oder per E-Mail: boermann@diakonie-kkkleve.de gerne zur Verfügung.

Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V.

 


03. Dezember 2015

Gut gerüstet für den Betreueralltag

Geballte Information und die Zeit wurde trotzdem nicht lang: Den Teilnehmenden des Diakonie-Seminars „Gut Betreut!“ wurden Grundlagen rund um das Betreuungswesen vermittelt. Zehn Fachleute gaben den (zukünftigen) ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern aus dem gesamten Kreisgebiet Tipps für den Betreueralltag. An fünf aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen kamen die 24 Teilnehmenden in das Haus der Diakonie nach Goch, um mehr über die rechtliche Grundlagen, die eigene Rolle als rechtlicher Betreuer, verschiedene Krankheitsbilder sowie über Leistungen von Kranken- und Pflegeversicherungen zu erfahren.

Besonders gut gefallen hat den Teilnehmenden der direkte Kontakt mit den Fachleuten: „Wir fanden toll, dass man den Menschen, mit denen man sonst nur schreibt und telefoniert, persönlich begegnen konnte“, meinten Gabriele und Peter Thyrock aus Kevelaer. Neben Diakoniemitarbeitenden des Betreuungsvereins und der Ambulanten Pflege gehörten Dr. Dirk Stalinski (Amtsgerichtsdirektor Emmerich) Rechtspflegerin Lydia Fasen (Geldern), Psychiater Dr. Jo Becker, Dr. Christoph Baumsteiger (Föhrenbachklinik), Jonas Hoffmanns (Jobcenter Kevelaer), Silke Schroers und Andreas Niehoff (LVR-HPH Netz Niederrhein) und Siegbert Garisch (Lebenshilfe Gelderland) zu den Referenten. Als Arbeitshilfe wurde die druckfrische Neuauflage der Broschüre „Handbuch für ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer“ verteilt. Der Kursus wurde mit Mitteln des Ev. Erwachsenenbildungswerks Nordrhein gefördert und konnte kostenfrei angeboten werden.

 


30. November 2015

Laufschuhe und Laufhosen für den Silvesterlauf in Pfalzdorf gesucht !

 

In vielen unterschiedlichen Vereinen und Verbänden haben sich mittlerweile sehr viele Initiativen für Flüchtlingshilfe gebildet und sind in ihrer Arbeit sehr erfolgreich. Für den diesjährigen Silvesterlauf möchten die Initiatoren in Goch auch interessierten Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, am Silvesterlauf teilzunehmen und so eine sportlich und gesellschaftlich interessante und auch mit viel Spaß verbundene Aktion kennen zu lernen.

Zur Umsetzung dieses Angebotes im Rahmen der Flüchtlingshilfe werden noch Laufschuhe und -hosen gesucht. Wer könnte sich von seinen noch gut erhaltenen Laufschuhen und -hosen für einen guten Zweck trennen und sie den Veranstaltern für die interessierten Flüchtlinge spenden?

Dringend benötigt werden Schuhe, kleine Größen 40 – 42 , Hosen lang Größe S,M und L. Gerne nimmt P. Hermsen ihren Anruf entgegen unter 02823/1697


30. November 2015

Neues Handbuch für ehrenamtliche Betreuer/-innen

 

Im Handbuch des Betreuungsvereins finden Sie wichtige Informationen rund um das Thema gesetzliche Betreuungen. Das Handbuch ist die gültige Neuauflage November 2015, sie kann bei den Mitarbeitenden des Betreuungsvereins telefonisch angefragt werden: 02823 9302-0.

Das Handbuch kann ebenfalls hier heruntergeladen werden:

...Handbuch des Betreuungsvereins der Diakonie Neuauflage Nov. 2015














24. November 2015

Stellenanzeige des Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V.



Zum Ausbildungsbeginn

am 1. September 2016 suchen wir

 

eine/n Auszubildende/n als

Kauffrau/-mann für Büromanagement

 

Wir bieten Ihnen eine qualifizierte und umfassende Ausbildung in den Bereichen Bürowirtschaft, Rechnungswesen, Buchhaltung, Controlling, Versicherungsfragen, Veranstaltungsmanagement, Informationsverarbeitung und Personalwesen.

 

Wir sind ein innovatives diakonisches Unternehmen mit mehr als einhundert Mitarbeitenden und rund 650 Ehrenamtlichen, das im Bereich des Evangelischen Kirchenkreises Kleve den diakonischen Auftrag der Kirche wahrnimmt und mit Einrichtungen in Goch, Geldern, Kleve und Xanten präsent ist. Die Verwaltung hat ihren Hauptsitz in Goch und eine Nebenstelle in Geldern.

 

Sie bringen mit

• Fachhochschulreife, das Abitur oder gute Fachoberschulreife

• Grundkenntnisse der gängigen MS-Office Programme

• Leistungsbereitschaft, Kontaktstärke und Teamfähigkeit

• Aufgeschlossenheit für kirchlich-diakonische Themen

 

Zur Wahrung der Chancengleichheit werden bei gleicher Qualifikation Schwerbehinderte bevorzugt. Ihre Bewerbung wird vertraulich behandelt. Die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche ist erwünscht.

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bis zum 31. Dezember 2015
postalisch oder elektronisch als eine (!) PDF an:

 

Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V.

z.Hd. Monika Naß

Brückenstr. 4

47574 Goch

E-Mail: diakonie@diakonie-kkkleve.de

 

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Naß und Herr Wolff

unter Telefon 028 23 / 93 02-0 gerne zur Verfügung.

 


16. November 2015

Hilfe für Helfer – Evangelische Kirchen und Diakonie RWL unterstützen ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit



Düsseldorf/Münster/Bielefeld/Detmold, 16. November. Die Diakonie RWL hat gemeinsam mit den Evangelischen Kirchen von Rheinland, Westfalen und Lippe einen Wegweiser für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen in NRW herausgegeben. Auf knapp 80 Seiten fasst die Broschüre einfach und verständlich wichtige Grundinformationen zusammen, die notwendig sind, um Flüchtlinge gut begleiten und unterstützen zu können. Das Themenspektrum reicht von der Darstellung des Asylverfahrens über Rahmenbedingungen der Aufnahme und Integration bis zu Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge bei Kirche und Diakonie.

 

Die Vermittlung von Hintergrundwissen zu den Themen Flucht und Asyl sei wesentliche Grundlegung für das gemeinsame Gestalten vor Ort, betonen die Präsides der drei Landeskirchen und der Vorstand der Diakonie RWL. „Es gibt eine große Welle der Hilfsbereitschaft in Kirchengemeinden und diakonischen Einrichtungen", sagt Vorstand Christian Heine-Göttelmann. „Zahlreiche Menschen engagieren sich bereits für Flüchtlinge und Asylbewerber oder fragen danach, wo sie sich einbringen können. An sie richtet sich unser Wegweiser."

 

Die Aktivitäten der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter reichen von Asylverfahrensberatung über Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe bis zu Begegnungscafés und der Bereitstellung von Unterkünften. Außerdem wurden kirchliche Kleiderkammern und Möbelbörsen, Suppenküchen, Fahrradwerkstätten oder Ausgabestellen für Schulmaterialien eingerichtet. An vielen Orten wird der Einsatz der Ehrenamtlichen mittlerweile von Koordinatoren aus Kirche und Diakonie gesteuert. Sie haben jetzt ein Netzwerk gegründet, in dem sie sich unter anderem über neue Projekte in der Flüchtlingsarbeit und Konzepte für die Schulung Ehrenamtlicher austauschen.

 

Die Ansprechpartner der Landeskirchen und der Diakonie RWL sind in der neuen Broschüre aufgeführt. Der Wegweiser soll in Kürze auch für die Ehrenamtsarbeit in Rheinland-Pfalz und im Saarland erscheinen. Die beiden Bundesländer, in denen die Asylgesetzgebung zum Teil anders ausgestaltet ist, gehören ebenfalls zum Verbandsgebiet der rheinischen Kirche.

 

Ehrenamtliche und Initiativen erhalten die Broschüre „Unter dem Schatten deiner Flügel, Wegweiser für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen in Nordrhein-Westfalen" in den regionalen Flüchtlingsberatungs- und Koordinierungsstellen von Kirche und Diakonie sowie direkt bei den drei Landeskirchen und der Diakonie RWL unter www.diakonie-rwl.de/publikationen/broschuere-flucht

 


11. November 2015

2017 Umzug diakonischer Dienste in Geldern an den Ostwall



Die Mitgliederversammlung der Diakonie im Kirchenkreis Kleve traf Ende Oktober eine wegweisen-de Entscheidung: Die bisher in Geldern verstreut untergebrachten Dienste werden im Herbst 2017 neue Räumlichkeiten am Ostwall beziehen. Diese werden derzeit noch von der Berufsschule ge-nutzt, bis zu den Sommerferien 2016. Die Diakonie stellte mit der Investorengruppe Fleurkens - Janssen - Schoofs am Montag die weiteren Planungen vor:

 

Sobald die Berufsschule in den Nierspark umgezogen ist, werden Mitte 2016 die Umbauarbeiten beginnen, mit dem Einzug ist Mitte/Ende 2017 zu rechnen. In die neuen Räume werden nicht nur das Ambulant Betreute Wohnen, die Suchtberatungsstelle und die Wohnungslosenberatung ziehen. Auch die Ambulante Pflege der Diakonie richtet dort einen Pflegestützpunkt ein. Außerdem wird eine Diakonie-Tagespflege für Senioren mit 14 bis 16 Plätzen angeboten. Das neue Diakonie-Zentrum entsteht in unmittelbarer Nähe zur Evangelischen Kirchengemeinde Geldern und zum Einkaufszentrum „Kapuzinertor“. Im Gelderner Diakonie-Zentrum will auch der Neukirchener Erzie-hungsverein mit seinen ambulanten Angeboten der aufsuchenden Familien- und Jugendhilfe die Arbeit aufnehmen.

 

Die Diakonie zieht am Ostwall in ein Gebäude ein, dass weit vor der Berufsschulzeit als „Kloster Nazareth“ kirchlich genutzt wurde. „Wir ändern nicht viel an der Außenfassade, der Charme des Gebäudekomplexes soll erhalten bleiben“, versprach Reinhard Fleurkens. „Die demographische Entwicklung wird dafür sorgen, dass wir in Zukunft eher zu wenige Plätze in der Tagespflege und in der Betreuung von älteren und pflegebedürftigen Menschen haben werden“, ist sich Geschäftsfüh-rer Pfarrer Joachim Wolff sicher. Bereits seit sieben Jahren betreibt die Diakonie eine Tagespflege in Goch mit 14 Plätzen. Das Team wird den Neuaufbau in Geldern mit begleiten.

 

Das Gebäude wird komplett barrierefrei geplant und es gibt neben dem Haupteingang auch andere Eingänge, die versteckter liegen, denn: Nicht jeder, der die Suchtberatung oder die Wohnungslo-senberatung in Anspruch nimmt, will dabei gesehen werden.

 

Nachdem die Mitgliederversammlung der Diakonie im Kirchenkreis nun Ende Oktober das Startsig-nal gegeben hat, freuen sich die Mitarbeitenden in den Gelderner Diakonie-Einrichtungen an der Gelderstraße und am Harttor auf die neuen Räumlichkeiten. Mit dem Haus der Diakonie in Goch, dem Umzug in das ehemalige Pfarrhaus an der Stechbahn in Kleve sowie den Umzügen in Geldern und Xanten will die Diakonie näher bei den Menschen sein, die auf die Diakonie angewiesen sind.

 


06. November 2015

Mittendrin: Berichte aus der Diakonie



Mit der neuen Ausgabe sind Sie „mittendrin“ im Thema „Flüchtlinge“, das auch für die Diakonie in den letzten Wochen höchste Priorität hatte. Wir berichten über die Arbeit der Diakonie-Flüchtlingsberaterin in Xanten und die Kooperation mit dem Arbeitskreis Asyl.

 

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen gelingt nur, weil es viel ehrenamtliches Engagement gibt. Wir berichten vom Sommerfest des Arbeitskreises Asyl in Xanten, vom Deutschunterricht in Kleve und von Ehrenamtlichen in Kerken.

„Wir schaffen das“, meint Bürgermeister Dirk Möcking im Diakonie-Interview. In seiner Gemeinde Kerken befindet sich eine von 21 nordrheinwestfälischen zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUB). „Wir schaffen das“, meint auch Ihre Diakonie.



Die neue "Mittendrin" können Sie bei Ihrer Diakonie und in den Kirchengemeinden ab kommender Woche kostenlos mitnehmen!

 


22. Oktober 2015

Gesetzgebung Sterbehilfe: MdB Reimann in Goch



In Würde sterben - Vortrag zur neuen Gesetzgebung zu Sterbehilfe

 

Der Diakonie-Ausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Goch lädt alle Interessierten zur diesem Informations- und Diskussionsabend am Donnerstag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Markt 4, ein.

 

Wann darf ein todkranker Mensch, der unter Schmerzen leidet und verzweifelt ist, sterben? Und wer darf darüber auf welcher Grundlage entscheiden? Diese Fragen bewegen viele Menschen. Diese Fragen werden zur Zeit im Bundestag diskutiert, um den rechtlichen Rahmen hierzu zu klären. Vier verschiedene Gesetzentwürfe liegen vor. Sie reichen von einem generellen Verbot der Beihilfe zum Suizid bis zur ausdrücklichen Erlaubnis für Sterbehilfevereine. Im November wird das Parlament abschließend dazu beraten und entscheiden.

 

Dr. Carola Reimann, Mitglied des Bundestages und gebürtige Gocherin, hat federführend einen der Entwürfe (Gesetz zur Regelung der ärztlich begleiteten Lebensbeendigung - Suizidhilfegesetz) mitverfasst. Sie wird ihre Position in der aktuellen Debatte darlegen und mit dem Publikum diskutieren.

 


21. Oktober 2015

Leitfaden für Willkommensbündnisse



Rassismus, Rechtsextremismus und rechtspopulistische Kampagnen nehmen zu. Dies verdeutlicht nicht zuletzt der fürchterliche Angriff auf die neue Bürgermeisterin Reker in Köln vom vergangenen Wochenende. Rechtsextreme Strukturen haben eine Strategie in Bezug auf Sammelunterkünfte für Flüchtlinge entwickelt und versuchen, damit direkt Anwohner für ihre rassistischen Positionen zu gewinnen. Mit der Verunsicherung der Bevölkerung werden Ängste geschürt. In der Folge nimmt die Anzahl der Übergriffe und Anschläge zu.

 

Der Leitfaden „Was tun, damit's nicht brennt?" aus Berlin, lädt dazu ein, in aufgeladenen Situationen vor Ort „Willkommensinitiativen" zu gründen, die breit angelegt sind. Im Leitfaden, der in Berlin herausgegeben wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, der Ev. Akademie zu Berlin sowie der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in Berlin finden engagierte Unterstützungsvorschläge für Flüchtlinge in Sammelunterkünften, Hinweise zum Umgang mit Rechtsextremismus auf öffentlichen Veranstaltungen sowie eine Anregung für die Formierung eines breiten kommunalen Willkommensbündnisses.

 

Hier der Link zum Leitfaden: www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2014/03/wastun_online.pdf

 


13. Oktober 2015

Fahrräder für Flüchtlinge

Die Aufgabenfelder des Arbeitskreises Asyl haben sich in den letzten Monaten kräftig erweitert: Neben der Gewinnung von Sprachpaten, die Gestaltung der Außenanlagen an den Sammelunterkünften, der Kontakt zu den örtlichen Vereinen, Kirchen und Parteien, die Begleitung der städtischen Baumaßnahmen im Blick auf die zu erwartenden Flüchtlinge, die Öffentlichkeitsarbeit, die Werbung für zusätzliche professionelle Flüchtlingsberatung sowie die Bewältigung der erfreulich großen Hilfsbereitschaft der Xantener Bevölkerung musste schließlich auch die Ausstattung der neuankommenden Flüchtlinge mit Fahrrädern vorrangiges Ziel werden.

 

„Dies entsprach", so die Flüchtlingsberaterin Heike Pullich, „ dem immer wieder geäußerten Wunsch der Flüchtlinge, gerade weil sie dezentral untergebracht wurden, mobil zu werden." Konkret hieß dies, Fahrräder zu beschaffen, damit notwendige Einkäufe, Fahrten zu den Ämtern aber auch private Kontakte besser gemeistert werden können. Fahrräder mussten gesammelt, gesichtet und repariert werden. „Unser 1000-Euro-Hilfsangebot des SPD-Ortvereins an den Arbeitskreis Asyl, passendes Werkzeug zu finanzieren und bei anfallenden Reparaturen finanziell behilflich zu sein kam zur rechten Zeit", stellte Guido Angenendt, Vorsitzender des Xantener Ortsvereins fest. Ein Aufruf in den örtlichen Presse Fahrräder für Erwachsene und Kinder zu spenden und bei deren Reparaturen mitzuhelfen fand ein großes Echo. Drei Sammelaktionen erbrachten rund 50 Fahrräder, eine vierte ist in der Planung, fünf Männer erklärten sich bereit, die Fahrräder wieder funktionstüchtig zu machen, soweit überhaupt notwendig. Siegfried Cebulla aus Vynen stellte spontan seine Werkstatt für Reparaturen zur Verfügung und packte an. Vorläufiger Aufbewahrungsort und Reparaturwerkstatt im Stadtzentrum wurde die ehemalige Flüchtlingsunterkunft an der Carl-Cuno Straße. Dort fand auch vor wenigen Tagen die erste improvisierte Reparaturaktion statt. Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak konnten instandgesetzte Fahrräder mit neuer Lichtanlage und Fahrrad-Zahlenschloss gegen eine Fahrradspende von 10 Euro erwerben. Auf diese Vorgehensweise haben sich die an der Fahrradwerkstatt Beteiligten geeinigt. „Für weitere Anschaffungskosten wird der Arbeitskreis Asyl aufkommen, entsprechende Spenden machen dies möglich" vermerkte mit Genugtuung Dr.Wolfgang Schneider, Sprecher des Arbeitskreises. Und weiter: „ Da das Gebäude an der Carl-Cuno Straße als Flüchtlingsunterkunft in Kürze wiederhergestellt wird, steht ein Umzug in ein Mehrfamilienhaus an der Johannes-Janssen Straße, direkt an der Bahnlinie gelegen, unmittelbar bevor. Dort wird dann neben Vynen eine zweite Werkstatt eingerichtet. Regelmäßige Reparaturtermine und Ausgabetermine für die Flüchtlinge werden in der Presse bekanntgegeben. Über diese Entwicklung sind wir sehr froh!" Der Arbeitskreis benötigt auch weiterhin gut erhaltene Fahrräder: ak-asyl@ewgx.de

 

 


1. Oktober 2015

„Wir helfen bis an die Grenze der Belastbarkeit“ – Diakonie RWL unterstützt Jugendämter bei Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge



Düsseldorf/Münster, 1. Oktober. Bereits zum 1. November sind alle Jugendämter in Deutschland gesetzlich verpflichtet, sich an der Unterbringung und Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge zu beteiligen. Als größter Träger der Kinder- und Jugendhilfe in NRW wird die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe sie dabei nach Kräften unterstützen. „Wir helfen bis an die Grenzen unserer Belastbarkeit“, versichert die Geschäftsbereichsleiterin für Familie, Bildung und Erziehung, Helga Siemens-Weibring. Schon jetzt betreuen die rund 140 diakonischen Einrichtungen, die stationäre und teilstationäre Plätze anbieten, etwa 750 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. „Unsere Träger arbeiten mit Hochdruck daran, weitere Plätze sowohl in Notaufnahmen als auch im regulären Angebot zu schaffen“, betont Siemens-Weibring.

 

Derzeit befinden sich in Nordrhein-Westfalen rund 5.000 allein reisende Flüchtlingskinder in der Obhut der Jugendämter, bundesweit sind es 10.000. Die Jugendämter rechnen allerdings damit, dass es bis Jahresende mindestens doppelt so viele sein werden. Bisher wurden die meisten unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge in Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln und Wuppertal betreut. Nach dem neuen Gesetz, das eine gleichmäßigere Verteilung nach dem sogenannten Königssteiner Schlüssel regelt, sind künftig alle Kommunen verpflichtet, die minderjährigen Flüchtlinge in Obhut zu nehmen.

 

„Darauf bereiten sich einige Jugendämter schon seit Monaten vor, andere haben nur wenig dafür getan und sind nun erheblich unter Druck“, beobachtet die Familienexpertin. Die Jugendämter müssen nun Heimplätze und Pflegefamilien suchen, Deutschkurse vermitteln und für schulische und berufliche Perspektiven der Kinder und Jugendlichen sorgen. „Die Einrichtungen der Diakonie sind gut vernetzt und haben Erfahrung im Umgang mit Flüchtlingskindern“, sagt Siemens-Weibring. „Wir stehen den Jugendämtern als kompetente Partner zur Seite.“

 

In den meisten diakonischen Einrichtungen werden die unbegleiteten Flüchtlingskinder bis zu ihrer Volljährigkeit in sozialpädagogischen Wohngruppen betreut. Derzeit befinden sich rund 80 Prozent dieser Kinder und Jugendlichen in der Obhut von sechs der insgesamt 184 Jugendämter in NRW. In diesen Städten stieße inzwischen auch die Diakonie an ihre Kapazitätsgrenzen, erklärt der Jugendhilfereferent der Diakonie RWL, Tim Rietzke. „Die jungen Flüchtlinge sind zum Teil in Hotels und Jugendherbergen untergebracht. Es geht mittlerweile darum, Obdachlosigkeit zu vermeiden.“ Als erster diakonischer Verband in NRW sucht die Diakonie Düsseldorf nun Pflegefamilien für die unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge.

 

„Die Bereitschaft, kurzfristig und flexibel Plätze für die stark steigende Zahl an unbegleiteten jungen Flüchtlingen zu schaffen, ist bei großen wie kleinen Einrichtungen der Diakonie sehr hoch“, beobachtet Rietzke. Bestehende Standards der Jugendhilfe etwa bezüglich des Betreuungsschlüssels und des Anspruchs auf ein Einzelzimmer seien dabei nicht immer einzuhalten. „Aber uns ist wichtig, dass es nicht langfristig zu einer Absenkung der Standards kommt“, betont der Jugendexperte. „Darauf werden wir bei der Diakonie RWL genau achten.“

 

 


09. September 2015

Grundlagen-Seminar: "Gut betreut!"

Wer gerade eine gesetzliche Betreuung ehrenamtlich übernommen hat oder dies demnächst tun möchte, dem kann das Grundlagenseminar „Gut betreut“ eine Hilfe sein. Erstmalig vom Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. angeboten, beinhaltet das Seminar zehn Module. Darin werden an fünf aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen Betreuungsthemen vorgestellt, die einer/-m ehrenamtlichen Betreuer/-in im Alltag begegnen. Dafür hat der Betreuungsverein Referenten aus verschiedenen Fachgebieten gewinnen können. Das Seminar beginnt am Freitag, 30. Oktober 2015, die Module starten jeweils um 14:00 Uhr und enden gegen 17:30 Uhr.

 

Die Referenten haben in unterschiedlicher Weise mit Betreuungen zu tun: als Amtsrichter, Rechtspfleger und Psychiater, als Mitarbeitender eines Jobcenters, Leiter eines Ambulanten Pflegedienstes und natürlich die beruflich Mitarbeitenden des Betreuungsvereins selbst.

 

Thematisch geht es in den Modulen um rechtliche Grundlagen gesetzlicher Betreuungen, Krankheitsbilder und Behinderungen, die Rolle eines Betreuers, Sozialleistungen sowie Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung. Das Seminar wird durch Mittel des Ev. Erwachsenenbildungswerks Nordrhein gefördert und ist kostenfrei. Am Ende des Kurses erhalten Sie ein Zertifikat, das die Teilnahme bestätigt. Anmeldungen und Information unter Tel.: 02823 / 9302-0.

 

Der Flyer zum Seminar

 


28. August 2015

Gut gefeiert: Kronenkreuzvergabe und Jahresfest in Kleve

Da strahlten die Gesichter: Für langjährige Treue und Dienst am Nächsten bekommen Menschen das goldene Kronenkreuz der Diakonie überreicht. So auch unsere Mitarbeitenden, die bereits 25 Jahre in diakonischen Zusammenhängen tätig sind, oder nach mindestens 20 Jahren Dienst bei der Diakonie in Rente gingen. Mirjana Puff, Brigitte Stammen und Sigrid Messerschmidt-Sprenger erhielten das Kronenkreuz in Gold am Mittwoch während des Jahresfestes in Kleve. Dieses begann zunächst mit einem Gottesdienst in der Kleinen Kirche an der Böllenstege und endete mit dem gemütlichen Beisammensein im Garten hinter der Kirche und angrenzend zu den neuen Diakonieräumlichkeiten.

„Wertvoll“ lautete die Überschrift des Jahresfestes. „Die Bedeutung dieses Wortes variiert je Zusammenhang“, so Pfarrer und Geschäftsführer Joachim Wolff während der Predigt. Menschen seien wertvoll, Dienstleistungen oder Sachgegenstände sind es aus kaufmännischer Sicht ebenfalls. Und leider schwinge bei „wertvoll“ immer mit, dass andere(s) weniger oder gar nicht wertvoll ist. Auch Verschwendung sei aus menschlicher Sicht diskutabel. Die Bibel beschreibt die letzte Ölung Jesu mit wertvollem Öl, das damals ein Jahresgehalt kostete. Verschwendung? Weil Maria das Geld auch für die Armen hätte einsetzen können? Obwohl das Öl den Geruch der Krankheit, vielleicht der Armut, vertreibt und Sterbenden mehr Würde gibt?

Während des Gottesdienstes begrüßte Wolff neue Mitarbeitende aus den Fachbereichen, genauso wurde Menschen nach Beendigung ihres Freiwilligendienstes gedankt und neue Freiwillige begrüßt. Ebenfalls begrüßt und gedankt wurde den neuen und ehemaligen Mitgliedern des Vorstands des Betreuungsvereins. Anonym gedachte man der Menschen, welche die Diakonie-Mitarbeitenden eine Zeitlang begleitet haben und die an neuen, leider unbekannten Wohnorten bestattet wurden. Musikalisch begleiteten das Vokalensemble des Kirchenkreises unter der Leitung von Susanne Paulsen sowie ein Bläserquartett des Bläserkreises Goch den Gottesdienst.

Danach trugen die Musiker von „Lizzy`s Cocktail“ aus Kalkar mit irischer Folkmusik zum Gelingen des Festes bei, Besucherinnen und Besucher erfreuten sich an unterschiedlichen Suppengerichten und Getränken. Das Fest fand nun zum zweiten Mal statt, eingeladen waren alle beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitenden der Diakonie sowie Vertreter der Mitgliedskirchengemeinden und anderer Verbände.

 


28. August 2015

Neue Gesetze: Ist die Pflege gestärkt?

Dem Pflegestärkungsgesetz I. folgt nun das Pflegestärkungsgesetz II. Ermöglichte das erste Gesetz vor allem eine bessere Refinanzierung von Pflegeleistungen, so ändern sich demnächst mit dem Pflegestärkungsgesetz II. die Pflegestufen. Gab es bisher die Stufen 0-3 mit den Zusatzleistungen „Demenz“ und „Härtegrad“, werden nun die Pflegegrade 1-5 unterschieden. Menschen, die bereits eine Pflegestufe besitzen, werden automatisch in das neue System überführt, erneute Besuche des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen sind dafür nicht nötig. Die Leistungsansprüche können sich, je nach individuellem Pflegegrad und entsprechenden Voraussetzungen, erweitern.

„Wir finden erfreulich, dass Menschen mit demenziellen und psychischen Erkrankungen den Menschen mit körperlichen Erkrankungen gleichgestellt werden“, so Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff. Die Pflegestufe (zukünftig Pflegegrad) soll nicht mehr ausschließlich anhand des Zeitbedarfes für eine Pflegehandlung, sondern vielmehr am Grad der individuellen Selbständigkeit ermittelt werden. Zum Beispiel kann jemand, der an einer Demenz erkrankt ist unter Umständen noch selbständig Alltagsverrichtungen durchführen. Es muss aber jemand da sein, der diese Tätigkeiten anleitet und begleitet.

Malcolm Lichtenberger, Leiter der Ambulanten Pflege bei der Diakonie, rät Menschen, bei denen ein Antrag auf Pflegestufe bevorsteht, sich vorher zu informieren und beraten zu lassen. Er und die Leiterin der Tagespflege, Angelika Jacobs merken, dass die Regelungen und Bestimmungen sowie die Finanzierungsmöglichkeiten zugenommen haben und damit auch der Beratungsaufwand. Dauerte früher ein Gespräch zirka eine halbe Stunde, dauern die Beratungen heute deutlich länger.

„Insgesamt sind mehr Spielräume mit dem neuen Gesetz geschaffen worden, Menschen individueller zu beurteilen“, meint Wolff. Natürlich könnte es hier und da noch mehr Finanzierung geben, aber auf die entscheidende Frage wird erst die Zukunft eine Antwort haben: Wie schaffen wir es, genügend Pflegefachkräfte für die Bedürftigen auszubilden und zu bezahlen? Nicht vorhandene Kräfte könnten auch nur bedingt durch ausländische Kräfte aufgefangen werden. In der Förderung und dem Erhalt kognitiver Fähigkeiten von Seniorinnen und Senioren etwa sind das Wissen um christliche, deutsche (niederrheinische) Traditionen und Geschichten unerlässlich.

 


04. August 2015

Informationsveranstaltung des Betreuungsvereins

Der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Kleve e.V. lädt ein zum monatlichen Informationsangebot über die Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Beginn der Veranstaltung, am Donnerstag, 6. August, ist um 17 Uhr im Haus der Diakonie, Brückenstraße 4 in Goch. Um telefonische Anmeldung unter Tel.: 02823 / 9302-0 wird gebeten. Die Veranstaltung findet regelmäßig an jedem ersten Donnerstag im Monat um 17 Uhr statt.

 


3. Juli 2015

Diakonie RWL bald ein Diakonisches Werk


Kirchenleitende aus Rheinland, Westfalen und Lippe unterzeichneten Kirchenvertrag

 

In Berlin haben gestern, am 2. Juli, die Präsides der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche einen Kirchenvertrag zur Bildung eines gemeinsamen Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. unterschrieben. Am Rand der Kirchenkonferenz der EKD trafen sich Präses Annette Kurschus und der Juristische Vizepräsident Klaus Winterhoff (Westfalen), Präses Manfred Rekowski und Vizepräsident Dr. Johann Weusmann (Rheinland) sowie Landessuperintendent Dietmar Arends und der Juristische Kirchenrat Dr. Arno Schilberg (Lippe), um mit ihren Unterschriften den gemeinsamen Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege auf den Weg zu bringen.

 

Die Zusammenarbeit in der Diakonie ist schon erprobt: Bereits seit 2008 gibt es zur Unterstützung der eigenen diakonischen Werke der drei Kirchen den gemeinsamen „Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V.“ (Diakonie RWL). Nun aber sollen die landeskirchlichen Diakonieverbände zu einem gemeinsamen verschmolzen werden, um Arbeitswege zu verkürzen und Verwaltungsaufwand zu verringern.

 

Die Landessynoden werden die kirchenrechtlichen Bedingungen schaffen, damit die Verschmelzung der Werke umgesetzt werden kann.

 

Die derzeitige Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e. V. ist der größte diakonische Landesverband Deutschlands und einer der größten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Sie erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen und Teile der Bundesländer Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Die Diakonie RWL repräsentiert rund 4900 evangelische Sozialeinrichtungen, in denen 130.000 Mitarbeitende hauptamtlich und 200.000 ehrenamtlich tätig sind. Im Verband selbst arbeiten an den Standorten Düsseldorf, Köln und Münster rund 220 Mitarbeitende. Die Diakonie RWL versteht ihre Arbeit als praktische Ausübung der christlichen Nächstenliebe und als Wesens- und Lebensäußerung der Evangelischen Kirche.


19. Juni 2015

Mittendrin zeigt diakonische Arbeit


Zum zweiten Mal erschien nun die Diakonie-Broschüre "Mittendrin". Sie schildert auf 12 Seiten Aktuelles aus der Diakonie im Kirchenkreis Kleve: Alle Arbeitsbereiche waren zum Beispiel beim neuen Diakonie-Film gefragt: Er stellt neben der beruflichen Arbeit von Mitarbeitenden Möglichkeiten vor, sich ehrenamtlich zu engagieren. Mit über 600 Ehrenamtlichen und 100 beruflich Mitarbeitenden kommen eine ganze Menge Themen zur Sprache, die innerhalb von 14 Minuten filmisch festgehalten wurden. Der Film ist auf youtube zu finden: Mittendrin - Diakonie im Kirchenkreis Kleve. Der Link dazu: www.youtube.de

Die Sommerausgabe "Mittendrin" gibt Einblicke in die Arbeitsbereiche der Diakonie: So stehen zum Beispiel Alkohol und Cannabinoide bei den Suchtsubstanzen an erster Stelle bei den Hilfesuchenden der Suchtberatung. Beim Artikel über das Ambulant Betreute Wohnen wird deutlich, wie es den Mitarbeitenden gelingt, bei den Ressourcen der Menschen anzuknüpfen und ihnen ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Die Suchtvorbeugung der Diakonie beteiligte sich im Netzwerk Weeze erneut an den "Guten Taten" der 3. Grundschulklassen. Und warum die Wohnungsvermittlung für wohnungslose Menschen im Kreis Kleve schwierig ist, beleuchtet ein weiterer Artikel. Hingewiesen wir auch auf das Diakonie-Jahresfest, das am 26. August um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kleinen Kirche in Kleve beginnt.

Wenn Sie weiterhin auf dem Laufenden bleiben wollen, was in und bei der Diakonie so alles passiert, halten Sie neben der Internetseite www.diakonie-kkkleve.de einfach die Zeitschrift "Mittendrin" im Blick. Sie liegt im Haus der Diakonie in Goch, Brückenstraße 4 aus, sowie in den Diakonie-Standorten in Kleve (Stechbahn 33), Geldern (Harttor 29 und Gelderstraße 39), Xanten (Scharnstraße 39) und in den evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis kostenlos aus. Außerdem steht sie hier zum Download bereit: Mittendrin


17. Juni 2015

Diakonie RWL Vorstandssprecher Becker wechselt zur Fachhochschule Bochum


(Düsseldorf/Bochum) Der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, wechselt an die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum. Ab dem 1. September wird der Theologe und Sozialexperte eine Professur für Diakoniewissenschaft, Sozialethik und Verbändeforschung übernehmen. Der Rektor der Bochumer Fachhochschule, Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, erklärte: „Ich freue mich sehr über die Berufung von Herrn Prof. Dr. Uwe Becker an die EFH RWL. Uwe Becker ist einer der renommiertesten Diakoniewissenschaftler in Deutschland. Er wird zweifellos dazu beitragen, die Lehre und Forschung an der EFH weiter zu profilieren und den Transfer zwischen Wissenschaft und diakonischer Praxis zu intensivieren.“ Seit Mai 2011 ist der Sozialethiker bereits als Honorarprofessor an der Hochschule tätig.

 

Der 56-jährige Kölner Theologe hat den Sozialverband insgesamt elf Jahre geleitet. Zunächst als Theologischer Direktor der rheinischen Diakonie berufen, gestaltete Becker die Fusion der drei Diakonischen Werke Rheinland, Westfalen und Lippe entscheidend mit. Der Vorsitzende des Verwaltungsrates der Diakonie RWL, Pfarrer Jürgen Dittrich, würdigte Becker mit den Worten: „Uwe Becker hat das Zusammenwirken der Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe intensiv mit geprägt und dabei eigene Schwerpunkte gesetzt. Auf dem Hintergrund seiner verbandlichen Erfahrung und seiner Beziehungen zu diakonischen Trägern ist er mit seinem hohen sozialpolitischen Interesse nahezu die ideale Besetzung dieser Professur für Diakoniewissenschaft, Sozialethik und Verbändeforschung.“

 

Becker war nach seinem Studium der Theologie und Philosophie in Wuppertal und Tübingen zunächst als Gemeindepfarrer im Wuppertaler Stadtteil Wichlinghausen tägig. Im Jahr 2000 wechselte er als Sozialpfarrer nach Köln. Zu seinen Aufgaben gehörten auch diakonische Projekte für Arme und Zuwanderer. Als Vorstand der Diakonie RWL setzte sich Becker besonders intensiv mit den Themen Armut, sozialer Arbeitsmarkt und Inklusion auseinander. Dazu veröffentlichte er regelmäßig Beiträge in Fachmagazinen und überregionalen Zeitungen. Im April kam sein Buch „Die Inklusionslüge. Behinderung im flexiblen Kapitalismus“ heraus.

 

Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, würdigte Beckers Verdienste für die Diakonie in Rheinland, Westfalen und Lippe: „Professor Dr. Uwe Becker hat als Vorstand des Diakonischen Werkes im Rheinland und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe vielfältige inhaltliche Impulse zur Zukunft diakonischer Arbeit, zur Zukunft des Sozialstaates und zu Fragen der Inklusion gesetzt. Prof. Becker ist ein scharfsinniger Analytiker gesellschaftlicher Entwicklungen und ein profilierter und dialogbereiter Theologe, der sich stets vernehmbar und oft auch scharfzüngig in den gesellschaftlichen Diskurs eingebracht hat. Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland bedauert seinen Rücktritt, den er zugunsten einer Berufung an die Evangelische Fachhochschule Bochum erklärt hat. Sie ist aber zugleich froh darüber, dass er in seiner zukünftigen Tätigkeit als ordentlicher Professor weiterhin im Bereich unserer Landeskirche wirken kann. "Becker selbst erklärt: „Nach elf Jahren der verbandspolitischen Arbeit, auf die ich gerne und dankbar zurückblicke, freue ich mich auf die neuen Herausforderungen als Professor im Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Diakonie an der EFH. Ich ziehe ja damit nicht aus der diakonischen Wohnung aus, sondern wechsle nur das Zimmer.“

 


10. Juni 2015

Zum Abschluss ein Besuch beim Bürgermeister


Die „Gute-Taten-Vollbringer“ passten kaum auf die Treppe im Weezer Rathaus. Bürgermeister Ulrich Francken und Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff, die Schirmherren der Aktion „Die gute Tat“, begrüßten Kinder und Lehrerinnen der beiden Weezer Grundschulen. „Ein Schirmherr hat nichts mit Regen zu tun, sondern hält schützend die Hand über ein Projekt und bewirbt es“, erklärte Bürgermeister Francken den Kindern. Nachdem die Taten nun vollbracht sind, beglückwünschten die Schirmherren am Mittwoch die Drittklässler: „Wir sind stolz auf euch, weil ihr etwas Wichtiges gelernt habt“, sagte Wolff. „Geld, das durch Verkauf von Waren erwirtschaftet wurde, habt ihr nicht für euch behalten, sondern an Bedürftige weitergegeben“. Und: „Ihr habt Menschen besucht, denen ihr normalerweise nicht so häufig begegnet: alten Menschen und Flüchtlingen und habt ihnen Gutes getan.“

Marvin, 9 Jahre alt, erinnert sich beispielsweise an das Vortragen von Geschichten im Kindergarten und dass dort alle nett zueinander waren. Sophie, ebenfalls 9 Jahre alt, weiß noch, dass die Menschen im Altenheim sich richtig über die mitgebrachten Gedichte und die gebackenen Sonnen gefreut haben. Viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler wussten noch gar nicht, dass dort so viele alte Menschen wohnen.

Zum Schluss durften die Kinder auf einer Leinwand mit dem Projektthema ihren Daumenabdruck und Namen hinterlassen. Die Leinwand bekamen sie als Erinnerung an die guten Taten für das Klassenzimmer geschenkt. Doch dabei soll es nicht bleiben: Anfang des neuen Schuljahres geht es für die dann Viertklässler der Marienwasserschule und der Petrus-Canisius Schule zum Eyller See. Dort erwartet sie ein Klettertag als Dankeschön der Projektbegleiter, dem Netzwerk Weeze, der Gemeinde Weeze, dem Jugendzentrum Wellenbrecher und der Diakonie-Suchtvorbeugung. „So ein Projekt, in dem sich die Kinder mit ihren Lehrerinnen gute Taten überlegen und den Erfolg der Taten selbst sehen, ist ein Baustein für ihr späteres Handeln“, ist sich Stephan Gnoß von der Suchtvorbeugung der Diakonie sicher. Das Projekt wurde zum zweiten Mal durchgeführt und soll regelmäßig jedes Jahr stattfinden.

 


10. Juni 2015

Diakonie-Film: "Mittendrin"


Die Kamera lief für Diakonie und Ehrenamt: Die Diakonie im Kirchenkreis Kleve stellte nun einen 14-minütigen Film vor, der zum einen die diakonischen Arbeitsbereiche beleuchtet und zum anderen Möglichkeiten für Menschen zeigt, sich ehrenamtlich zu engagieren. Auf 650 ehrenamtlich Aktive zählt die Diakonie bereits, wovon 500 im Betreuungsverein organisiert sind. „Bei der Diakonie gibt es kein Ehrenamt ohne Begleitung durch beruflich Mitarbeitende“, so Geschäftsführer Joachim Wolff bei der Präsentation des Films. Nach einer Schulungsmaßnahme oder Einführung können Menschen beispielsweise in der Sozialberatung, der Tagespflege in Goch, der pädagogischen Übermittagbetreuung am Friedrich-Spee Gymnasium Geldern oder in der Flüchtlingsunterkunft in Xanten Menschen begleiten und beraten. Alleine gelassen werden sie dabei nicht.

 

An zwei Drehtagen im Januar entstand der Film, interviewt wurden Ehrenamtliche, Mitarbeitende, Patienten und Klienten der Diakonie. Die meisten standen noch nie vor der Kamera, trotz der Ner-vosität machten sie ihre Sache gut: Filmer Stephan de Leuw (flaggschiff film, Wesel) war von ihnen beeindruckt: „Man konnte die Freude spüren, mit der die Menschen ihr Ehrenamt oder ihre Tätigkeit ausüben“. Philipp Schepmann, Synchronsprecher und Schauspieler, spricht die Kommentare zu den einzelnen Filmsequenzen.

 

Der Film geht nun an die Kirchengemeinden im Kirchenkreis. „Dort können sie beispielsweise im Konfirmandenunterricht oder in anderen Gemeindegruppen eingesetzt werden“, so Wolff. Der von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe geförderte Film ist auch auf youtube zu sehen, „Mittendrin – Diakonie im Kirchenkreis Kleve“, lautet der Titel.

 

Der Link dazu: www.youtube.de

 

 


15. April 2015

BeWo: bei den Ressourcen der Menschen anknüpfen

Im Jahr 2014 wurden insgesamt 147 Menschen im Ambulant Betreuten Wohnen (BeWo) von der Diakonie betreut. Ende Dezember 2014 waren es 128 Menschen. Menschen, die im BeWo aufgenommen werden, haben fachärztlichen Diagnosen in den Bereichen psychische oder geistige Behinderung sowie Sucht, auch als Doppeldiagnose, im Gepäck.

 

„Etwa die Hälfte der Zugänge kommt aus monatelanger psychischer Behandlung mit langwierigen Krankheitsverläufen“, sagt Dirk Boermann, Fachbereichsleiter BeWo bei der Diakonie. Die andere Hälfte der Klienten wird in desolaten Wohnverhältnissen angetroffen, von massiver Verwahrlosung und Vermüllung gekennzeichnet, häufig von der Kündigung der Wohnung bedroht. In beiden Fällen sind ambulante Hilfen zur Sicherung des eigenständigen Wohnens und zur Bearbeitung der vorliegenden Behinderung notwendig.

 

Kernaufgaben der Bezugsbetreuerinnen und -Betreuer sind die Stabilisierung und Erweiterung von Alltagskompetenzen der Klienten. Dazu gehören zum Beispiel das Führen eines Haushalts und Erhalt einer Wohnung sowie der Umgang mit psychischen Krisen und die Einhaltung gemeinsam erarbeiteter Krisenpläne. Zu den Kernaufgaben gehören zudem die Erweiterung psychosozialer und kommunikativer Kompetenzen sowie bei Abhängigkeit das Aufrechterhalten der Abstinenzmotivation und dadurch das Erreichen längerer Abstinenzphasen der Klienten.

 

Einen längeren Auszug des Jahresberichts 2014 finden Sie hier.

 


Veranstaltungen

 

Das neue Pflegestärkungsgesetz II

Dienstag, 6. September 2016, 18:00 Uhr

 

Referent: Malcolm Lichtenberger,

Leiter der Sozialstation der Diakonie im Kirchenkreis Kleve

Ort: Diakonie im Kirchenkreis Kleve, Brückenstraße 4, Goch. Um Anmeldung unter Telefon 02823 / 9302-0 wird gebeten.

 

Informationsangebot des Betreuungsvereins


Die Mitarbeitenden des Betreuungsvereins laden regelmäßig zu einer Informationsveranstaltung ein rund um die Themen: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und rechtliche Betreuungen.
Ort: Diakonie im Kirchenkreis Kleve, Brückenstraße 4, Goch. Um Anmeldung unter Telefon 02823 / 9302-0 wird gebeten

Die genauen Termine:

 

jeweils donnerstags, 17.00 - 18.30 Uhr

 

11.02.2016

07.04.2016

02.06.2016

04.08.2016

06.10.2016

01.12.2016

 

Betreuer-Klön

 

Gesprächskreis für ehrenamtliche BetreuerInnen, die einen Angehörigen betreuen,

mit Steffi Hingmann. Um Anmeldung unter Telefon 02823 / 9302-0 wird gebeten.

Ort: Haus der Diakonie, Brückenstr. 4 , Goch

 

jeweils mittwochs, 18:00 Uhr

16.03.

18.05.

27.07.

07.09.

09.11.

 

Jobs

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